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Wenige wissen ihre Messages sonnig souliger zu formulieren als Dero & Klumzy.

DERO & KLUMZY

DERO & KLUMZY

Samstag, 27 Juli 21.15

Neun Jahre ist es nun schon her, dass der Grazer Producer Mr Dero und der Londoner Rapper und Gitarrist Klumzy Tung dank der Verwendung des Songs „Headscrews“ in der britischen Comedy‐Serie „Skins“ einen richtigen Good‐Time‐Hit landeten. Niemand hätte sich in jenen vergleichsweise unbeschwerten Zeiten denken lassen, das einmal sowas wie Brexit als Damoklesschwert über ihrer den Ärmelkanal überschreitenden Kollaboration liegen würde.
„Could be that they want me to hate you / And you to hate me too?“, fragt Klumzy rhetorisch am Beginn von „Different“, der herausstechenden Single aus ihrem letztes Jahr bei Tiefparterre Records erschienenen Album „For the Record“, die sie im Verein mit dem deutsch‐marokkanischen MC Rene und dem steirischen Gitarristen und Sänger David Sladek aufgenommen haben: „Different, yeah, we are different / That’s what makes us the same“, heißt es im Refrain.
„Jeder lebt auf seiner Timeline und zieht sich den ganzen Tag negativen Scheiß rein / Vergiftet von Neid und Missgunst, 1000 schlechte Views und jeder Klick trifft uns“, rappt dazu MC René, „Morgen geht die Bombe hoch und wir gehen alle mit.“
In seinem Ursprung mag es bei diesem internationalen Hip Hop‐Projekt vor allem um den gemeinsamen Spaß, die sprichwörtlichen „happy accidents“ gegangen sein, aber heutzutage verlangt auch das eine Stellungnahme gegen die Xenophobie allerorts. Und wenige wissen eine solche sonnig souliger zu formulieren als Dero & Klumzy.

 
 

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