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Wo andere von Selbstdarstellung befeuert sind, spürt man bei Lime Crush die Energie eines selbstverständlichen Aktivismus – Punk im idealistischen, politischen Sinn eben.

LIME CRUSH

LIME CRUSH

Samstag, 27 Juli 20.00

Lime Crush sind eine in jedem Sinn des Wortes anti‐hierarchische Band. Sie spielen nicht gern auf der Bühne, sondern „am liebsten ebenerdig, laufen herum im Publikum und geben sich die Kante“, sagt Co‐Kuratorin Mira Lu Kovacs, „Sie schreien und scheißen drauf. Wir fanden es heilsam, eine Draufhau‐Band dabei zu haben.“
Seit ihrem letzten Popfest‐Auftritt 2016 haben Lime Crush ein großes Album namens „Sub Divide“ voller hyperkompakter punk‐tastischer Gassenhauer wie „Break The Spell“, „Wicked Ways“ und „Connective Tissue“ herausgebracht, gar nicht zu reden von der Schlussnummer „I Don’t Wanna Die Alone“, geschrieben im Geiste Jonathan Richmans und nicht zu verwechseln mit dem Jens Lekman (weil eigentlich besser).
Und nachdem bei dieser Ausgabe des Popfests gar so viele diplomierte Musiker*innen dabei sind (nichts Schlechtes dran, aber es gibt eben auch andere Zugänge), verleiht das einem Song wie „Academic“ mit seinem freundlich sarkastischen Text in diesem Kontext noch einen vielsagenden Subtext. Ansonsten gilt eigentlich noch, was 2016 in unserer Ankündigung stand:
Wenn beim Fettkakao‐Label Startum eine zugelassene Kategorie wäre, dann wären sie wohl die All‐Star‐Band: In Lime Crush verbünden sich Veronika Eberhart (Plaided, Tirana), Nicoletta Hernandez (Cry Baby, Ex‐Mopedrock!!), sowie Philipp Lampert und Label‐Betreiber Andi Dvorák zum Zweck der Erzeugung kontrollierter Queer Punk‐Explosionen. In denen klingt ein Widerhall des Sounds von K Records (sie haben mit Calvin Johnson getourt) und der Riot Grrrl‐Bands der frühen 1990er durch. Festgelegte Gitarre‐, Bass‐, Schlagzeug‐ und Gesangsrollen werden genauso wenig akzeptiert wie alle Rollen sonst. Alle spielen alles.
Wo andere von Selbstdarstellung befeuert sind, spürt man bei Lime Crush die Energie eines selbstverständlichen Aktivismus – Punk im idealistischen, politischen Sinn eben.“

 
 

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