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Tiefe Verzweiflung, durch Frohsinn getarnt - so geht Pop

AVEC

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Samstag, 27 Juli 20.00

Als sie 2016 zum ersten Mal beim Popfest spielte, war Miriam Hufnagl alias AVEC gerade erst zwanzig und hatte schon einen veritablen Streaming‐Hit („Granny“) zu verbuchen. Seither hat sie mit ihrer vielseitig einsetzbaren, fleißig tourenden Band ihren vom zeitgenössischen britischen Songwriterinnen‐Pop beeinflussten Sound gehörig technologisch auffrisiert, wie auch das letzten Herbst erschienene Album „Heaven/Hell“ bezeugt.
Man könnte behaupten, AVEC mache gefällige Sounds, aber ein Blick auf die Texte zeigt: Dies ist ein Trojanisches Pferd: „Tell me how you sleep at night / Are you running from your own life? / Oh I feel you, I feel you“, singt sie im schamlos Richtung Radiotauglichkeit produzierten Song „Over Now“, der so klingt, als wäre das Leben ein Picknick auf der Blumenwiese, „Let’s hide in the corners of your dark mind / Oh I feel you, I feel you / But I’m tired of this whole world / It’s oh oh oh all over now.“
Tiefe Verzweiflung, durch Frohsinn getarnt. So geht Pop.

 
 

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