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Mit „Evolution II“ lieferte die Singer-Songwriterin heuer eines der stärksten Pop-Alben des Jahres ab.

PÆNDA

PÆNDA

Freitag, 26 Juli 22.00

Nur zur Klarstellung: Als die Popfest‐Kuratorinnen PÆNDA im Jänner 2019 für das Festival buchten, war noch lange keine Rede davon, dass sie für Österreich nach Tel Aviv fahren würde. Der Grund für den dringenden Wunsch, sie dabei zu haben, lag ja auch auf der Hand: Mit „Evolution II“ sollte die selbständig produzierende Singer‐Songwriterin heuer nicht bloß eines der stärksten Pop‐Alben des Jahres abliefern – da stand vielmehr auch eine Botschaft dahinter, die perfekt zur feministischen Zugrichtung des Zehner‐Jubiläums‐Programms passt.
„Accept the rules“, singt die in Deutschlandsberg aufgewachense Gabriela Horn alias PÆNDA in ihrem programmatischen Song „Love Myself“: „I am so much more than just a fucktoy.“ Das ist eine logische äh… Evolution ihrer im Vorjahr auf „Evolution I“ in Hits wie dem sarkastischen „Good Girl“ formulierten Grundsätze.
Und wenn wir PÆNDA schon durch das Post‐Eurovisions‐Prisma betrachten müssen: Zugegeben, als Ballade war „Limits“ wohl nicht ganz repräsentativ für die generelle Zugrichtung ihres Sounds, der augenblickliche Pop‐Hooks mit tanzbaren Beats kombiniert. „Ich bin ein Kind der Neunziger, mit Techno aufgewachsen, das prägt einfach“, sagte sie im Interview mit Profil.
PÆNDA konnte unmöglich wissen, was sie alles einstecken werden müsste, als sie einen Song wie „I Like the Way You Hate Me“, den Opener von „Evolution II“, schrieb, aber der Text eignet sich wunderbar für alles, was seither geschah. Nein, Hass kann ihr nichts anhaben, im Gegenteil: „It makes me feel so special.“ Gefolgt von einem guten Rat an die Trolle: „You will make yourself a lot of friends by the what you say on screen / Well, you’d be better off if you learnt how to cope with your low self‐esteem.“

 
 

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