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Live klingen sie gelegentlich wie Hole in Bestform, auf Platte dagegen mehr nach Breeders, Pavement oder der ganz frühen PJ Harvey

(C) Niko Ostermann

Baits

Samstag, 29 Juli 23.00

Live klingen sie gelegentlich wie Hole in Bestform, auf Platte dagegen mehr nach Breeders, Pavement oder der ganz frühen PJ Harvey – die Sorte Rockmusik eben, die auf dem Alten Testament der Velvet Underground aufbaut. Dafür wird die Welt immer Platz haben. „Stalker“, ihre letztjährige Veröffentlichung, nennen sie bescheiden eine „EP“, man darf das Werk aber auch getrost als ziemlich starkes Album werten. Seit damals hat sich ihre Besetzung zwar zur Hälfte aufgefrischt (jetzt sind sie Sonja M – git, voc, Maurizio Winkelschleifer – b, Christopher Herndler – git, Alexander Forstner, d), die Botschaft bleibt allerdings dieselbe – ideal komprimiert in folgender denkwürdigen Strophe aus dem Song „Waiting For“ über den verhängnisvollen Ausgang einer durchtrunkenen Nacht: „Close my eyes / Imagine you / Open them / I puke on you.” Ui. Kann aber vorkommen.