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Griffige Bass-Parts und urbane Einsamkeit suggerierende Synths in Arrangements, die auf kluge Art die dramaturgischen Gesetze eines Songs und eines Dance-Tracks vereinen.

(C) Yukno

Yukno

Freitag, 28 Juli 19.30

Gerade anderthalb Jahre ist es her, dass die Brüder Georg und Nikolaus aus der Steiermark – genaueres geben sie nicht preis – ihre erste EP veröffentlichten. „Feuer“ definierte von Anfang die Richtung: Kryptische Texte, transportiert von niedergeschlagenen Vocals, die der Versuchung der Emphase widerstehen. Griffige Bass‐Parts und urbane Einsamkeit suggerierende Synths in Arrangements, die auf kluge Art die dramaturgischen Gesetze eines Songs und eines Dance‐Tracks vereinen. Die eindrucksvollen Videos von Yukno spielen in fremden Städten, der Eindruck ist international, man hat zwei Füße in Berlin, und für einen Eigen‐Release sieht das alles erstaunlich durchgestylt aus. In anderen Worten: Da haben sich zwei was lange und genau überlegt. Und ihre beiden meistgestreamten Songs „Hund“ und „Zu meinen Göttern“ legen nahe, dass sie auch irgendwann einmal Depeche Mode gehört haben könnten.