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"Wie der Soundtrack einer dystopischen Graphic Novel"

(C) Martin Kollmann

Rosa Nebel

Donnerstag, 27 Juli 00.00

Pink Mist”, also “rosa Nebel”, ist ein Ausdruck für das fein versprühte Blut in dem Augenblick, da ein Mensch von einem Schuss oder einer Explosion verletzt wird. Im Fall dieses (laut Eigendefinition) „Proto-Techno/Industrial/Synthwave“-Acts aus Wien hören wir hier die „Sirenen des Aufruhrs. Narrative Maschinenmusik“:

Wie der Soundtrack einer dystopischen Graphic Novel: Rosa Nebel dringt in die Ritzen der Bilder eines pochenden Post‐Anthropozäns und richtet dabei den Blick in die Gegenwart: existentialistisch, düster, abgeklärt geht ein vehementer Warnruf an das Jetzt. Widerspenstige Funksignale, vermittelt von dunkel ätzenden Minimal‐Wave‐Synths, insistierendem Free‐Techno Puls und der kathartischen Melancholie der Selected Ambient Works. Rosa Nebel übersetzt Punk in Techno und Hedonismus in Aktion.”