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Die Laufbahn des in London lebenden Tirolers Manu Delago nimmt sich aus wie die Verwirklichung des ultimativen Schlagzeugertraums

Manu Delago Handmade (c) Klemens Weisleitner

Manu Delago Handmade

Freitag, 25 Juli 2014 20.00

Die Laufbahn des in London lebenden Tirolers Manu Delago nimmt sich aus wie die Verwirklichung des ultimativen Schlagzeugertraums: Zum melodischen Komponisten, Solo-Performer und Hauptdarsteller seines eigenen Ensembles zu werden, ohne dabei mit dem Trommeln aufhören zu müssen. Der Weg dorthin führte über seine Meisterschaft jenes 2001 in der Schweiz erfundenen Instruments namens Hang. Es sieht ein bisschen aus wie eine konkave Steeldrum, bloß dass die Unterseite ebenfalls nach außen gewölbt ist, wird aber mit den Fingern gespielt und kann – vor allem, wenn diese Manu Delagos Finger sind – noch wesentlich mehr. Delago nahm unter anderem mit den London Symphony Orchestra Strings und dem isländischen Graduale Nobili Choir ein Album auf, er trug zu den Produktionen so unterschiedlicher Kollegen wie dem Kontrabassisten Georg Breinschmied, dem britischen Psychedelic Trance-Act Shpongle oder der Indie-Songwriter-Band The Leisure Society bei. Bei Björks „Biophilia“-Tournee spielte seine Hang eine tragende Rolle, in seiner eigenen Band Handmade mit Isa Kurz an Gesang, Klavier und Violine, Philipp Moll an Bass und Elektronik, Chris Norz an Schlagzeug und Percussion und Delago selbst an Schlagzeug und Hang natürlich auch. Wenn Handmade beim Popfest ihre Live-Auslegung des von allerhand Gastauftritten (James Hersey, Andreya Triana, Stuart McCallum vom Cinematic Orchestra) bevölkerten, letztjährigen Albums „Bigger Than Home“ geben, wird Manu gerade von einigen Dates mit der Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar zurückgekehrt sein.

 
 

Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 11.00 bzw. ab 12:00 in Kooperation mit MICA Austria