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„Auf Ga zu singen ist auch ein Weg die eigene Geschichte am Leben zu erhalten, die eigene Sprache nicht zu vergessen“, hat Anbuley einmal im Interview mit dem FM4 Soundpark gesagt. Unkundigen europäischen Ohren erschließt sich ihr Gesang dagegen einfach als abstrakter Ausdruck der kraftvollen Persönlichkeit dieser (wie sie sich selbst nennt) Afro-Wienerin.

Anbuley

Anbuley

Donnerstag, 26 Juli 02.30

„Auf Ga zu singen ist auch ein Weg die eigene Geschichte am Leben zu erhalten, die eigene Sprache nicht zu vergessen“, hat Anbuley einmal im Interview mit dem FM4 Soundpark gesagt. Unkundigen europäischen Ohren erschließt sich ihr Gesang dagegen einfach als abstrakter Ausdruck der kraftvollen Persönlichkeit dieser (wie sie sich selbst nennt) Afro-Wienerin.

Ga ist eine der vielen Sprachen Ghanas, wo die Eltern der in Wien geborenen Sängerin und Tänzerin Anbuley Matilda Kanbong vor Jahrzehnten herkamen. Doch selbst wenn der persönliche Gehalt der Texte ihrem Publikum verborgen bleibt, die unmittelbare Wirkung ihrer energetischen, zutiefst tanzbaren, unverschämt in Richtung maximaler Eingängigkeit produzierten Musik bedark keiner Übersetzung.
Schon nach dem Erscheinen ihrer zweiten EP „Kemo Yoo Keke“ bei Seayou Records stand auf der Titelseite des Falter neben Anbuleys Gesicht fett gedruckt das Wort „Popstar“ zu lesen. Im zugehörigen Artikel hieß es, dass sie beim heurigen Popfest ihr Debüt-Konzert geben würde. Und so wie prophezeit, soll es nun auch kommen. In der Zwischenzeit hat Anbuley mit ihrer jüngsten Single „Oleee“ bereits auf MTV Airplay eingeheimst, ihre Wiener Live-Premiere im brut kommt also keinen Augenblick zu früh.

 
 

Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 11.00 bzw. ab 12:00 in Kooperation mit MICA Austria