Marianne Mendt & Joesi Prokopetz
im Gespräch mit Robert Rotifer
Die Frage, wo der historische Ursprung einer erkennbar österreichischen Popmusik liegt, bleibt umstritten: Die einen sagen, es war Wolfgang Ambros‘ „Da Hofa“ im Jahre 1971, die anderen sehen den Urknall schon ein Jahre zuvor in der „Glock’n“ von Marianne Mendt. Was die einen wiederum behaupten lässt, Mendts Hit sei ein Big Band-Schlager und keine Rock n’Roll-Musik gewesen. Wogegen die anderen wiederum kontern… Fest steht, in jenen Jahren 1970-71 tat sich – ziemlich verspätet im internationalen Vergleich – etwas Grundlegendes im musikalischen Selbstverständnis dieses Landes. Ein Ausbrechen aus dem Nachkriegsmief, der Durchbruch der Popkultur im spießig feindlichen Territorium Österreich.
Popfest-Co-Begründer und Musikjournalist Robert Rotifer wird mit zwei entscheidenden Größen jener Zeit, nämlich Joesi Prokopetz, dem damals 19-jährigen Texter des „Hofa“, und Marianne Mendt persönlich darüber reden, wie sich diese Geschichte damals wirklich abspielte. Egal, wer den Austropop nun „erfunden“ hat.
Fotos © Lukas Beck, Gary Milano, Eva Menasse
In Coop w/ mica – music Austria
Presented by Wirtschaftsagentur Wien







