Liebe „guys who have read Infinite Jest“, die jetzt dringend ihr Wissen beweisen wollen: Auch ihr könnt nicht sagen, ob Mme Psychosis’ Name nun eine Referenz auf das Buch ist oder eine Meta-Referenz auf das „guys who have read Infinite Jest“-Phänomen. Vielleicht heißt Mme Psychosis auch einfach so. Davon unabhängig sollte man ihre Vintage-Low-Cost-Keyboard & Beats-Kunst nicht auf ihr Cover von Sade’s „Sweetest Taboo“ reduzieren, selbst wenn es ein unbestreitbar weltbestes ist. Hier ist, was offiziell über sie gesagt wird, 100-prozentig analog übersetzt vom Programmschreiber: „Mme Psychosis, die nur im Dunklen aktiv ist, zersprargelt sich zwischen Malmö und Wien. Des Abends kann man sie dabei erwischen, wie sie die Rhythmen, Melodien und Harmonien rauslässt, die sie während des Tages heimgesucht haben. Sie ist eine Pianistin, die sich in Synthesizer verliebt und in Casio- und Nord-Keyboards verloren hat. In ihrer musikalischen Welt ist es der Beat, der dich leitet und vorantreibt. Die Synthesizer schmelzen über deinem ganzen Körper, und die Stimmen hallen wider, bis sie in der Ferne verklingen – Sounds für alle, die Synthwave/Synthpunk/Synthpop mit tribal & heavy Beats und gespenstischen Harmoniestimmen lieben.“ Ungefähr so.
Foto © Öykü Özer
Tag 3 – Sa 25 Juli – 18:00 Ping Pong Floor







