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Seit 2012 gibt es ein neues Label in der Stadt, das sich sehr klare Vorgaben gestellt hat: „Our aim is to support experimental/noise/punk/rock music in a queer-feminist context

Raider Cpt. Deputy (c) Jess Gaspar

RAIDER CPT. DEPUTY

Samstag, 26 Juli 2014 15.00

Seit 2012 gibt es ein neues Label in der Stadt, das sich sehr klare Vorgaben gestellt hat: „Our aim is to support experimental/noise/punk/rock music in a queer-feminist context. We won’t promote bands who celebrate (hetero-)normative masculinities and femininities“, soweit die Selbstdefinition von Unrecords (Aivery, Ex Best Friends, Mutttrickx, First Fatal Kiss, Mayr, Möström, Norah Noizzze, Les Reines Prochaines…). Hinter dem Pseudonym Raider Cpt. Deputy verbirgt sich Petra Schrenzer, ihres Zeichens Mitbegründerin des Labels und eine Hälfte von Petra und der Wolf. Von ihrem neuen Soloprojekt hat der Programmschreiber zwar leider noch nichts zu hören gekriegt, aber die ästhetischen und politischen Prämissen sind klar genug. In der Umgebung all jener erstklassig ausgebildeten Musiker_innen, die sich im Programm dieses Popfests tummeln (der Vorstoß der gelernten Klassikaner_innen in den Pop ist eines der Wiener Phänomene der letzten paar Jahre), tut es durchaus gut, einmal wieder was von DIY, Punk-Ethos und Selbstermächtigung zu hören. Petra Schrenzer war als Bandcoach beim Girls Rock Camp tätig, und Unrecords, das Label, das sie gemeinsam mit Johanna Forster, Aurora Hackl und Birgit Michlmayr von Hernals aus betreibt, ist ihr Ding als Wiener Entsprechung der nicht totzukriegenden Riot Grrrl-Idee. Es ist nicht Teil der alternativen Musikindustrie, sondern wie der Name schon sagt, Plattform einer der gesamten traditionellen (gerade verendenden) Verwertungskette entgegengestellten Unindustrie.

 
 

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