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Seien wir uns ehrlich, ohne Patrick Pulsingers Vorarbeit bzw. die seines gemeinsam mit Erdem Tunakan betriebenen Labels Cheap Records gäbe es kaum was davon, was in diesem Programm oder sonstwo in dieser Stadt an hörenswerter techno-affiner und elektronischer Musik zu finden ist. Dass er sich, statt seine Trademark zu pflegen, seit dem Ende des großen Dance-Booms der Neunziger so vielen verschiedenen Richtungen wie möglich geöffnet hat, ist Pulsinger umso höher anzurechnen.

Patrick Pulsinger

Patrick Pulsinger

Freitag, 27 Juli 00.30

Seien wir uns ehrlich, ohne Patrick Pulsingers Vorarbeit bzw. die seines gemeinsam mit Erdem Tunakan betriebenen Labels Cheap Records gäbe es kaum was davon, was in diesem Programm oder sonstwo in dieser Stadt an hörenswerter techno-affiner und elektronischer Musik zu finden ist. Dass er sich, statt seine Trademark zu pflegen, seit dem Ende des großen Dance-Booms der Neunziger so vielen verschiedenen Richtungen wie möglich geöffnet hat, ist Pulsinger umso höher anzurechnen. Einmal produziert er Gitarrenbands wie Freud oder Killed By 9V Batteries, dann wieder Hercules and Love Affair, und zwischendurch arbeitet er mit gänzlich anders sozialisierten MusikerInnen wie Trompeter Franz Hautzinger an Jazz- oder Improv-Projekten. Letzterer sollte neben dem Experimentiergeist schlechthin Christian Fennesz, Elektro Guzzi, G.rizo und Abe Ducque vor zwei Jahren auch auf Pulsingers jüngstem Album „Impassive Skies“ auftauchen.

Live liebt Pulsinger die Improvisation, das taktile Bedienen analoger Synths, die Wärme des Röhrenverstärkers und die spontane Interaktion mit InstrumentalistInnen. Der Hard-Disk williger Sklave war er noch nie.

 
 

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