Alles ist in Bewegung. Vieles ist passiert, fast nichts ist wie zuvor. Pandemie, Krieg, Krise. Aufbrüche. Der Karlsplatz ist zuletzt endgültig ein Schlüsselort für Jugendliche in dieser Stadt geworden. Es gibt wenig Städte, die ihrer Jugend einen so großartigen Platz anbieten können. Das Popfest hat ihn von Beginn an als authentischen, positiven Erfahrungsraum mit vorbereitet und ins Bewusstsein gerückt.

Jetzt kehrt das Popfest zurück zu seinen Wurzeln auf den Wiener Karlsplatz und ist glücklich und dankbar, seine Homegrounds wieder bespielen zu dürfen. Während am Ostende das neue Wien Museum verheißungsvoll wächst und als Location leider noch ausfällt, ist nun auch das Künstlerhaus mit seiner Factory Teil des Festivals. Ebenso wie der Campus der Technischen Universität, die Karlskirche und der Karlsgarten bei der Kunsthalle. Als Open Air-Herzstück glänzt mittendrin die Seebühne mit mehr Konzerten, umrahmt von einem original Soundsystem mit Soundkollektiven und einem Ambient Pop-Up im Park.

Wir versprechen keinen Sommer wie damals, wir wollen die Popfest-Geschichte weitererzählen: Spannender aktueller Pop ist divers. Danke Dalia Ahmed und Andreas Spechtl für dieses wunderbare Programm!

Christoph Möderndorfer
Popfest Wien

 

Wir wollen alle überraschen mit diesem Programm und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Es soll anders sein. Andere Bühnen, andere Settings, andere Kontexte und damit auch andere Erlebnisse.
Das reizende am Popfest, ist ja dass es zwei große Besucher:innen Gruppen gibt. Die, die halt mal vorbeischauen und die, die ganz genau wissen, wer spielt. Das Popfest 2022 soll für beide Gruppen und auch für diejenigen, die dazwischen liegen da sein.

Wir freuen uns auch sehr auf die neuen Räume und Orte, die dieses Jahr bespielt werden. Es erlaubt das ganze Festival etwas dezentraler denken zu können. Als würde man es wie ein großes Netz aus Orten und Räumen für ein paar Tage über den Karlsplatz legen.

Dalia Ahmed & Andreas Spechtl
Kurator*innen 2022

 
 
 
fm4
wien2022