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„Zwischen Kopfkino und Reisen ins All“, so charakterisiert die Rapperin Nora Mazu ihre Kunst.

NORA MAZU

NORA MAZU

Samstag, 27 Juli 00.00

Zwischen Kopfkino und Reisen ins All“, so charakterisiert die Wiener Rapperin Nora Mazu ihre Kunst. Seit vielen Jahren ist sie in der Hip Hop‐Szene aktiv, vernetzt einerseits mit der female crew MTS (Multi Tasking Sisters), andererseits mit der Linzer Legende Kayo (im Duo als Kayomazu), seit 2014 aber vor allem solo unterwegs.
Auf ihr Album „Der Punkt unter dem i“ folgte 2016 die, wie sie selbst sagt, von „Real Rap und Boombap‐Beats“ charakterisierte EP „Headonismus“ und 2018 das in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Producer Firnwald ausgeheckte Album „Puls“, ein Vorstoß ins Lyrische, in seiner Sprache weit weg von allen abgehangenen Genre‐Stereotypen: „Besteig Täler und Hänge / Zieh Gedankenstränge in die Länge / Um sie zu ordnen und bügeln / Sie formen die Hügel / Die mich an Orte führen / An denen Gewissensbisse sofort verglühen / Werd in dem Sternschnuppenregen duschen bis morgen früh“, rappt Mazu etwa in „Sternregen“, während sie in „Grellgelb“ assoziativ über Farben reimt: „Blau Phasen und grellgelbe wechseln sich ab / Nur wann kommt jetzt welche?“
Das wiederum stellt eine perfekt thematische Verbindung zu ihrem Faible für ausgefallene Visuals her, die ihre Live‐Shows zu einer Art psychedelischer Hip Hop‐Erfahrung machen.