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Der Sound von Naked Cameo ist zielstrebig zeitgenössisch, von den dominanten Synths und futuristisch verfremdeten Gitarren-Sounds bis hin zu Maletzkys Tendenz zum Kippen ins Falsett.

NAKED CAMEO

NAKED CAMEO

Freitag, 27 Juli 21.30

I’ll make my language myself: wuwuwuwu wuwuwuwuwuwuwu“, singt Lukas Maletzky im irreführend benannten (weil mit dem Blues seines Namensgebers nicht erkennbar verwandten) Song „Son House“ und dann „Every word you say is valid unless you stop to breathe“ in „Pocket Dial“. Wir haben es hier also mit einer Pop‐Band mit trockenem Witz zu tun, gut so (Humor im Pop geht nur trockenst gut).

Luddite“, der Titel ihrer Debüt‐Single, war auch schon so eine falsche Fährte, Maletzky, der auch die Gitarre spielt, Tastenspielerin und Sängerin Maria Solberger, Schlagzeuger Patrick Pillichshammer und Bassist Jakob Preßmair, alle vor einer Weile aus Oberösterreich nach Wien gezogen, sind nämlich augen‐ und ohrenscheinlich alles andere als technophobe Maschinenstürmer_innen. Ihr Sound ist zielstrebig zeitgenössisch, von den dominanten Synths und futuristisch verfremdeten Gitarren‐Sounds bis hin zu Maletzkys Tendenz zum Kippen ins Falsett. Erwähnte infektiöse erste Single erreichte bei ihrem Erscheinen 2017 übrigens Platz eins der Spotify Viral Charts, im März dieses Jahres folgte dann ihr von Marco Kleebauer von Leyya ko‐produziertes Debüt‐Album „Of Two Minds“ mit zwei einander an den Polen berührenden 9V‐Batterien auf dem Cover. Auf der Website gutefrage.net antwortet der User newcomer auf die gute Frage „Was passiert, wenn man zwei 9V Block‐Batterien verbindet?“: „Eine Explosion ist möglich. Richte mal Besen und Kehrschaufel her und berichte uns von deinen Erfahrungen.“

 
 

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