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„Jedesmal, wenn wir uns sehen, ist es ein inszenierter Zufall“, rappt Philipp „Scheibsta“ Scheiblbrandner

Scheibsta & Die Buben

Scheibsta & Die Buben

Donnerstag, 27 Juli 18.30

Jedesmal, wenn wir uns sehen, ist es ein inszenierter Zufall“, rappt Philipp „Scheibsta“ Scheiblbrandner im Song „Mittlerweile“. Aber ganz stimmt das nicht, denn unser Zusammentreffen mit dem Salzburger samt seiner vom Soul geküssten Grooves neigenden Backing‐Band, den Buben (David Binderberger, Klaus Brennsteiner, Lukas Pamminger, Johann Öttl, Philipp Bernsteiner) bei der Eröffnung der Seebühne wird pure, unverhohlene Absicht sein.

Im Info‐Text auf der Website von Scheibsta & die Buben heißt es, bei ihren Konzerten „verlieben sich weibliche Polterrunden kollektiv in die Band.“ Wir werden das in der Praxis beobachten und überprüfen, etwa wenn Scheibsta & die Buben ihren Anti‐Horoskop‐Hit „Gerda“ mit seiner eloquenten Aufforderung zum Rücktritt gegen die Rückschläge des Lebens direkt zur Zielgruppe spricht: „Mittlerweile ist sie Mitte dreißig und findet es richtig scheiße, dass nicht die Zeit für die Liebe bleibt.“

Ja, geht uns das nicht allen so?

Außerdem steht in zitiertem Info‐Text übrigens noch, die Hauptbegabung der improvisationsfreudigen Band ließe sich am Besten mit dem Wort „situationselastisch“ beschreiben. Trifft sich ausgezeichnet, denn es gibt kaum eine Situation, an die es sich mehr anzupassen lohnt, als die Eröffnung des Wiener Popfests aus Seebühnenperspektive. Die Buben werden ihren Spaß haben.