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Wer die abstrakt kargen elektronischen Tracks auf ihrem Debüt „Zakeri“ hört, würde kaum ahnen, wer oder was hier dahintersteckt

© Lisi Charwat

Demi Broxa

Sonntag, 31 Juli 21.00

Wer die abstrakt kargen elektronischen Tracks auf ihrem Debüt „Zakeri“ hört, würde kaum ahnen, wer oder was hier dahintersteckt: Nämlich die musikalische Zusammenarbeit der in Oslo lebenden Vokal-Künstlerin Agnes Hvizdalek und des Elektro Guzzi-Bassisten Jakob Schneidewind.
Ein schnell hingeworfenes Nebenprojekt ist Demi Broxa allerdings keineswegs. An ihrem Debüt „Zakeri“ schraubten die beiden – zwischen Norwegen und Österreich – drei Jahre lang. Kennen tun sie einander noch viel länger: Hvizdalek und Schneidewind belegten einst zusammen denselben Schwerpunkt für Improvisation und Neue Musikströmungen an der Musikuni. Vielleicht haben sie dabei ähnliche Ideen und Strategien aufgeschnappt. Auffälligerweise pflegen jedenfalls beide in ihrer sonstigen Musik die Praxis der Entfremdung: Hvizdalek macht am Mikrophon Dinge, die nicht nach menschlicher Stimme klingen, und die Guzzis sind bekanntlich ein Techno-Act mit der Instrumentierung eines Rock-Trios.
Der gemeinsame Boden von Demi Broxa ist also das Spiel mit der Irreführung von Erwartungen.

 
 

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