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Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass die Musik von The Unused Word derart entspannt daherkommt

® Florian Rainer

The Unused Word

Freitag, 29 Juli 00.00

Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass die Musik von The Unused derart entspannt daherkommt, so unaufgeregt gesungen und voller Platz zum Atmen zwischen den schimmernden Akkorden, die sie mit sanften Fingern aus ihrem E-Piano pflückt.
Wenn sie im Studio oder auf der Bühne nicht gerade die Zeit still stehen lässt, ist Anna Schauberger nämlich eine zutiefst umtriebige Selbermacherin auf vielen Baustellen. Sie singt, spielt und produziert ihre eigene Musik, taucht in Projekten des Labels Duzz Down San auf, kuratiert zwischendurch eine Remix-Compilation für ein_klang_records, komponiert und produziert die Musik zum Performical „Barbis in Babeland“, bildet eine Hälfte des audiovisuellen Live-Acts Solid Heart Vagrant und moderiert und gestaltet dazu noch regelmäßig ihre eigene Sendung im Freien Radio Salzkammergut.
Es könnte also gut sein, dass das Tempo ihrer Musik Schauberger eine seltene Gelegenheit zum Verschnaufen bietet.
Sie macht kein Geheimnis daraus, dass sie lange Zeit an Depressionen und Angstzuständen litt. In ihrem Selbstporträt für den FM4 Soundpark schreibt sie: „Mir sind auch ein offener Diskurs und eine Destigmatisierung von Depression wichtig. Ich mache meine Musik unter anderem für depressive Menschen, damit sie sich verstanden und endlich einmal gut aufgehoben und akzeptiert fühlen. Ich bin für Liebe und Offenheit, besonders in diesem Bereich.“

 
 

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