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Hinterland erheben mittlerweile schon seit einem Jahrzehnt das Mühlviertel zum unerwarteten Schauplatz eines veritablen Hip Hop-Phänomens

(c) Zoe Fotografie

HINTERLAND

Freitag, 24 Juli 19.30

Ois wird guad“, das ist die Sorte Rat, die man sich nicht von jedem Dahergelaufenen gern erteilen lässt. Dankenswerterweise sind Hinterland alles andere als das, erheben sie doch mittlerweile schon seit einem Jahrzehnt das Mühlviertel zum unerwarteten Schauplatz eines veritablen Hip Hop-Phänomens. „Der selbstauferlegte Hillbilly-Bauern-Schmäh muss nicht mehr offensichtlich übergezogen oder strapaziert werden“, schreibt Harald „Huckey“ Renner über ihr Anfang des Jahres erschienenes Album „Bis ana reat“, „Er ist eine Selbstverständlichkeit geworden, die jetzt, da diese Sache eindeutig geklärt ist, Tiefgehendes und Experimentelles, musikalisch als auch thematisch, ermöglicht, zulässt, ja sogar herausfordert.“ Will heißen: Nach dem überwundenen Minderwertigkeitskomplex kommt die große stilistische Freiheit, hin und wieder vereitelt durch eine allzu frühe „Sperrstund“, nach der man wieder einmal allein heimgeht („Heid geh i alla ham“), aber auch das ist nichts, was die MCs Sam und Akinyemi und ihr DJ Abby Lee Tee in ihrer oberöstererreichischen Nonchalance nicht locker wegstecken könnten: „I schreib a hoibe Zeile und des Glasl is zua Häuftn voi.“ Die richtige Einstellung.

 
 

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