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Die Selbstbeschreibung fasst das Grundsätzliche schon einmal schön zusammen: „T-Shit schafft die Verschmelzung von Ästhetiken elektronischer Tanzmusik (Groove) und experimenteller Musik (Geräusche, Sound, Drones).“

T-SHIT

T-SHIT

Freitag, 26 Juli 23.00

Die Selbstbeschreibung fasst das Grundsätzliche schon einmal schön zusammen: „T-Shit schafft die Verschmelzung von Ästhetiken elektronischer Tanzmusik (Groove) und experimenteller Musik (Geräusche, Sound, Drones). Irgendwann hat die Band einmal von Pop gesprochen.“ Umgekehrt betrachtet, wagt sich das Popfest auch gern gemeinsam mit den Musikern in Gefilde jenseits des landläufigen Pop-Verständnis vor, und T-Shit sind das beste Beispiel dafür.
Alle drei „Band“-Mitglieder pflegen direkte Verbindungen zu Pop-Acts vergangener Popfeste. Bernhard Hammers „elektronische Gitarren“ bekam man schon als Teil der hochgradig party-tauglichen Human-Techno-Formation Elektro Guzzi zu hören. Zu ihm gesellt sich hier Bernd Klug, der als Teilzeit-New Yorker viel mit Meaghan Burke (Rash, Le Cowboy), aber auch mit Werner Kitzmüller und Mimu Merz und Violetta Parisini gespielt hat – um jetzt einmal selektiv auf den Pop-affineren Teil seiner musikalischen Sozialisation hinzuweisen. Sein Solowerk dagegen konzentriert sich, wie es auf seiner Website so schön heißt, „auf die Welt innerhalb des Kontrabasses: Der Bogen, der Korpus und die Raumfrequenzen bilden die Grundlage für eine radikale Reduktion sowohl der Rolle des Komponisten/Performers als auch des traditionellen musikalischen Narrativs.“ (Übersetzung) Man kann aber auch „Feedback Kontrabass“ dazu sagen. Als dritter stieß Sixtus Preiss, Schlagzeuger und Elektroniker, dazu, auf dessen Facebook-Seite sich nebst Fotografien komplexer Verkabelungen seines Rigs und auf den Lötkolben wartenden Platinen für selbstgebaute Verstärker diesen Februar auch ein vollgekritzelter Notenzettel mit folgender spannender Erläuterung fand: „Ich habe ein paar Monate (vielleicht ein Jahr) an diesem Groove gearbeitet, um Vierviertel– und Sechsachtel-Takt gleichzeitig zum Funktionieren zu bringen. Es hat geklappt, und jetzt liegt es an dem/der HörerIn zu entscheiden, zu welchem Takt er/sie tanzen will.“ (Übersetzung) Tanzmusik beim Popfest also, gespielt von Schlagzeug, Gitarre und Bass, eh nichts Außergewöhnliches, ehrlich.

 
 

Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 11.00 bzw. ab 12:00 in Kooperation mit MICA Austria