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  • Bernhard Eder

    Wo der alte Musikexpress recht hat, hat er recht. Wir zitieren ausgiebig: „Bernhard Eder aus der oberösterreichischen Provinz hat mal einen vernünftigen Beruf gelernt: Er ist ausgebildeter Kfz‐Mechaniker. Zu unserem Glück entschied er sich Mitte der 90er mit 22 Jahren anders und besann sich auf eine künstlerische Laufbahn als Songwriter. Als Sänger und Gitarrist der Band ‘Wa:rum’ gab es ersten regionalen Ruhm, das zweite Album „Your.Diary“ wurde bereits in Weilheim mit Notwist‐Produzent Mario Thaler aufgenommen. Nebenbei startete Bernhard Eder mit […]

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  • Ernesty International

    Der letztjährige Pressetext zum Debüt‐Album von Ernesty International klang noch kurz und bündig: „Ernesty International ist das (Homerecording-)Soloprojekt von Bell Etage‐ und Hotel Prestige‐Sänger Ernst Tiefenthaler. Die Instrumentierung umfasst Gitarre, Bass, Beserl‐Snare, Kuhfelltrommel, Melodika, Klatschen, Mundharmonika, Tambourine, Glockenspiel, Shaker, Chor, Libro‐Schere, Rotweinflasche, Ukulele und Hustenzuckerldose. Mittelpunkt bleiben die Stimme und Texte Tiefenthalers. Bei einigen Songs singt auch Eloui mit, die ansonsten bei Thalija und den Brainmanagerz spielt und singt.“ In der Zwischenzeit ist das Unvermeidliche geschehen, und Ernesty International hat […]

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  • Frank Lebel

    Ein Mann und seine Gitarre, das kann – entgegen dem weitverbreiteten, von Millionen Trantüten‐Songwritern verschuldeten Vorurteil – vielerlei Verschiedenes bedeuten. In Frenk Lebels Fall den melodischen Übermut eines unermüdlich Pop‐Begeisterten, der Madonna immer schon näher stand als Bob Dylan. Überlebende aus den mittleren Neunzigern werden sich an sein Duo Play The Tracks Of (zusammen mit Werner Möbius) erinnern, das die Wiener Szene mit ihrer rückblickend vorausblickenden, damals aber alles andere als modernen Kreuzung aus Elektro‐ und Gitarrenpop zu ungefähr gleichen […]

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  • MIKA VEMBER + BöRN

    Ein oft unterbewerteter Behelf im Werkzeugkasten der Songwriterei ist der Witz. Ja, existenzielle Zerwürfnisse spielen auch bei der gebürtigen Niederösterreicherin Mika Vember eine zentrale Rolle. Aber ihre Perspektive ist nie bloß die selbstmitleidige Introspektion, eine fordernde Keckheit blitzt immer durch, wenn sie etwa vom Gummiband singt („Rubber Band“), das wer immer sich angesprochen weiß, besser nicht überspannen sollte. Vembers Zugang ist eine Stufe unkonventioneller und kratzbürstiger als der von Clara Luzia, in deren Band sie jahrelang Percussion spielte. Wie sagt […]

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  • Peter Gabriel

    Es ist an die drei Jahre her, da hörte ich auf der damals noch ziemlich spannenden Plattform Myspace den Song „The Other Side“ von 1981, eine in wolligem Bariton vorgetragene, erstaunlich eingängige, enorm musikalisch arrangierte Nummer, die sich unglaublicherweise als das Homerecording‐Produkt eines Wiener Songwriters herausstellte. Ich bat um die Zusendung des Files, damit er den Song in einer seiner Sendung FM4 Heartbeat spielen konnte. Und schickte ihn daraufhin mit begeisterten Empfehlungen an die FM4‐Musikredaktion weiter. Soviel zur alten Geschichte […]

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  • Protestant Work Ethic

    Manchmal lassen sich einfach keine pop‐evolutionären Argumente dafür finden, warum die Welt noch mehr Musik von noch einer Band mehr braucht, und im Fall des bei Valeot Records erschienenen Juwels „The Jar and Shock“ von Protestant Work Ethic ist das als hohe Auszeichnung zu verstehen. Weil emotionale Singer‐Songwritermusik entgegen aller angelernter Reflexe eben doch immer noch spannend sein kann. In diesem Fall liegt das mindestens so sehr an des Oberprotestanten Simon Usatys überzeugend runden Songs wie an der beeindruckenden Dynamik […]

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  • Bernhard Eder

    Wo der alte Musikexpress recht hat, hat er recht. Wir zitieren ausgiebig: „Bernhard Eder aus der oberösterreichischen Provinz hat mal einen vernünftigen Beruf gelernt: Er ist ausgebildeter Kfz‐Mechaniker. Zu unserem Glück entschied er sich Mitte der 90er mit 22 Jahren anders und besann sich auf eine künstlerische Laufbahn als Songwriter. Als Sänger und Gitarrist der Band ‘Wa:rum’ gab es ersten regionalen Ruhm, das zweite Album „Your.Diary“ wurde bereits in Weilheim mit Notwist‐Produzent Mario Thaler aufgenommen. Nebenbei startete Bernhard Eder mit […]

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  • Ernesty International

    Der letztjährige Pressetext zum Debüt‐Album von Ernesty International klang noch kurz und bündig: „Ernesty International ist das (Homerecording-)Soloprojekt von Bell Etage‐ und Hotel Prestige‐Sänger Ernst Tiefenthaler. Die Instrumentierung umfasst Gitarre, Bass, Beserl‐Snare, Kuhfelltrommel, Melodika, Klatschen, Mundharmonika, Tambourine, Glockenspiel, Shaker, Chor, Libro‐Schere, Rotweinflasche, Ukulele und Hustenzuckerldose. Mittelpunkt bleiben die Stimme und Texte Tiefenthalers. Bei einigen Songs singt auch Eloui mit, die ansonsten bei Thalija und den Brainmanagerz spielt und singt.“ In der Zwischenzeit ist das Unvermeidliche geschehen, und Ernesty International hat […]

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  • Frank Lebel

    Ein Mann und seine Gitarre, das kann – entgegen dem weitverbreiteten, von Millionen Trantüten‐Songwritern verschuldeten Vorurteil – vielerlei Verschiedenes bedeuten. In Frenk Lebels Fall den melodischen Übermut eines unermüdlich Pop‐Begeisterten, der Madonna immer schon näher stand als Bob Dylan. Überlebende aus den mittleren Neunzigern werden sich an sein Duo Play The Tracks Of (zusammen mit Werner Möbius) erinnern, das die Wiener Szene mit ihrer rückblickend vorausblickenden, damals aber alles andere als modernen Kreuzung aus Elektro‐ und Gitarrenpop zu ungefähr gleichen […]

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  • MIKA VEMBER + BöRN

    Ein oft unterbewerteter Behelf im Werkzeugkasten der Songwriterei ist der Witz. Ja, existenzielle Zerwürfnisse spielen auch bei der gebürtigen Niederösterreicherin Mika Vember eine zentrale Rolle. Aber ihre Perspektive ist nie bloß die selbstmitleidige Introspektion, eine fordernde Keckheit blitzt immer durch, wenn sie etwa vom Gummiband singt („Rubber Band“), das wer immer sich angesprochen weiß, besser nicht überspannen sollte. Vembers Zugang ist eine Stufe unkonventioneller und kratzbürstiger als der von Clara Luzia, in deren Band sie jahrelang Percussion spielte. Wie sagt […]

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  • Peter Gabriel

    Es ist an die drei Jahre her, da hörte ich auf der damals noch ziemlich spannenden Plattform Myspace den Song „The Other Side“ von 1981, eine in wolligem Bariton vorgetragene, erstaunlich eingängige, enorm musikalisch arrangierte Nummer, die sich unglaublicherweise als das Homerecording‐Produkt eines Wiener Songwriters herausstellte. Ich bat um die Zusendung des Files, damit er den Song in einer seiner Sendung FM4 Heartbeat spielen konnte. Und schickte ihn daraufhin mit begeisterten Empfehlungen an die FM4‐Musikredaktion weiter. Soviel zur alten Geschichte […]

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  • Protestant Work Ethic

    Manchmal lassen sich einfach keine pop‐evolutionären Argumente dafür finden, warum die Welt noch mehr Musik von noch einer Band mehr braucht, und im Fall des bei Valeot Records erschienenen Juwels „The Jar and Shock“ von Protestant Work Ethic ist das als hohe Auszeichnung zu verstehen. Weil emotionale Singer‐Songwritermusik entgegen aller angelernter Reflexe eben doch immer noch spannend sein kann. In diesem Fall liegt das mindestens so sehr an des Oberprotestanten Simon Usatys überzeugend runden Songs wie an der beeindruckenden Dynamik […]

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