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  • A Thousand Fuegos

    Matthias Peyker tritt als A Thousand Fuegos an, um sich im Alleingang zur Band mit Elektronik-Krimskrams, Gitarren und teils recht unkonventionellen Klangerzeugern zu multiplizieren. Das, was der Wiener da seinem Schlafzimmerstudio entfleuchen lässt, wirkt so unverkrampft wie inspiriert. Manchmal streifen seine acht Stücke die euphorischen Momente von Neutral Milk Hotel, dann wieder nähern sie sich der Melancholie des Folk-Turntablisten Fog. Statt Fettkakao könnte hier auch K-Records draufstehen, aber offenbar fühlt sich A Thousand Fuegos, lauscht man dem herzerwärmenden Chor seiner […]

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  • Das trojanische Pferd

    Sagen wir es doch einmal verkehrt herum: Es gibt kaum eine Band ohne deren Beteiligung das Wiener Popfest undenkbarer gewesen wäre als das Trojanische Pferd. Und das nicht nur, weil seine beiden Insassen (ex aequo mit dem omnipräsenten Thomas „Kantine“ Pronai) den Rekord an Gastauftritten erreichen werden (bei Laokoongruppe, Velojet, Neuschnee, vermutlich bei Aber das Leben lebt, vielleicht bei Parkwächter Harlekin), sondern vor allem, weil es da jemand geben muss, der wie Hubert Weinheimer „Wien brennt“ singt, während neben ihm […]

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  • Paper Bird

    Wenn Anna Kohlweis gegen die eigene Stimme ansingt, wenn holpernde Rhythmusgeräusche sich mit Akkordeon, Gitarre, Klavier und Glockenspiel und sonstigem Instrumentarium, Trommeln und Töpfen, Händklatschen und blubbernden Synthesizersounds in einem imaginären Raum zwischen Festplatte, Schlafzimmerluft und Straßenatmosphäre zu einem dichten, aus vielen verschieden Fäden gewobenen Ganzen verbinden, dann wird sie zu Paper Bird. Und gerade wenn man glaubt, man ist im Loop, fällt dann ein Trommelschlag aus der Reihe, bis das Aus-der-Reihe-Fallen zum Teil der Hypnose wird. „I’m a pendulum […]

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  • pauT

    Den heurigen Protestsongcontest, oder ProTesTsongconTesT, wie pauT es in seiner charakteristisch individuellen Orthographie schreiben würde, gewann dieser schamlos hypertalentierte junge Mann überlegen mit Beinahe-Höchstnote, und zwar für sein mit Kapitänsmütze, weißem Kontrabass, Gitarre, Cajon und Klezmer-Klarinette im Sprechgesang eines leicht angepissten Gymnasiasten vorgetragenes Lied „Sepp haT gesagT wir müssen alles anzünden“. Ansonsten ist pauT in der Band des Nino aus Wien anzutreffen, wenngleich er selbst aus jener heimlichen Wiege des Rock’n’Roll namens Baden kommt. Und gleich nach dem Popfest fährt […]

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  • Sir Tralala

    Bei Beschreibungen der Kunst des Sir Tralala wird gern seine vermeintliche Neigung zum Wahnsinn ins Treffen geführt. Dabei legt insbesondere sein jüngstes Album „Escaping Dystopia“ mit seinen fingerfertig gespielten (bzw. programmierten), megalomanisch opulenten und harmonisch einwandfrei gesetzten, orchestralen Arrangements die Vermutung nahe, dass David Hebenstreit, wie der als DJ, Club-Abend-Betreiber und begehrter Mitmusiker durch die Stadt geisternde Sir bürgerlich heißt, alles andere denn auf den Kopf gefallen sein muss. Er kann auch auf Dialekt („Dem Buam sei Gruam“), kann Schubert […]

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  • Songs of Claire Madison

    Da benennt einer eine Band nach einer Figur aus einem Handke-Roman, weil er selbstkritisch befindet, der Autor scheitere in jener Claire Madison als Darstellung einer amerikanischen Figur genauso wie er selbst in seinen Songs. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass die vorgebliche Mangelhaftigkeit jener Songs in Wahrheit ihre große Qualität birgt, den Bruch nämlich, der aus der Genre-Übung eine Reise in ein imaginäres, weites Land macht, wo Typen wie Alex the Man von Großmüttern mit besonderen Heilkräften erzählen, wo […]

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  • Vortex Rex

    Vortex Rex kommen aus Wien, sind eine personell flexible Band um Ilias Dahimène. Inspiriert vor allem von den ästhetischen Welten von Rock und Hip Hop versuchen sie diese in einer postmodernen Musiklandschaft zu integrieren. Seit ihrer Gründung 2005 tourten sie mit Bands wie The Gossip oder Japanther und absolvierten einige Headlinertouren in Europa, darunter zweimal in Großbritannien, bekamen tolle Kritiken in Zeitschriften und so Zeugs, wissen aber trotzdem noch immer, wie man Party macht. Ihr zweites Album „Natural Style” erscheint […]

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Home » Wien Museum 2010

  • A Thousand Fuegos

    Matthias Peyker tritt als A Thousand Fuegos an, um sich im Alleingang zur Band mit Elektronik-Krimskrams, Gitarren und teils recht unkonventionellen Klangerzeugern zu multiplizieren. Das, was der Wiener da seinem Schlafzimmerstudio entfleuchen lässt, wirkt so unverkrampft wie inspiriert. Manchmal streifen seine acht Stücke die euphorischen Momente von Neutral Milk Hotel, dann wieder nähern sie sich der Melancholie des Folk-Turntablisten Fog. Statt Fettkakao könnte hier auch K-Records draufstehen, aber offenbar fühlt sich A Thousand Fuegos, lauscht man dem herzerwärmenden Chor seiner […]

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  • Das trojanische Pferd

    Sagen wir es doch einmal verkehrt herum: Es gibt kaum eine Band ohne deren Beteiligung das Wiener Popfest undenkbarer gewesen wäre als das Trojanische Pferd. Und das nicht nur, weil seine beiden Insassen (ex aequo mit dem omnipräsenten Thomas „Kantine“ Pronai) den Rekord an Gastauftritten erreichen werden (bei Laokoongruppe, Velojet, Neuschnee, vermutlich bei Aber das Leben lebt, vielleicht bei Parkwächter Harlekin), sondern vor allem, weil es da jemand geben muss, der wie Hubert Weinheimer „Wien brennt“ singt, während neben ihm […]

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  • Paper Bird

    Wenn Anna Kohlweis gegen die eigene Stimme ansingt, wenn holpernde Rhythmusgeräusche sich mit Akkordeon, Gitarre, Klavier und Glockenspiel und sonstigem Instrumentarium, Trommeln und Töpfen, Händklatschen und blubbernden Synthesizersounds in einem imaginären Raum zwischen Festplatte, Schlafzimmerluft und Straßenatmosphäre zu einem dichten, aus vielen verschieden Fäden gewobenen Ganzen verbinden, dann wird sie zu Paper Bird. Und gerade wenn man glaubt, man ist im Loop, fällt dann ein Trommelschlag aus der Reihe, bis das Aus-der-Reihe-Fallen zum Teil der Hypnose wird. „I’m a pendulum […]

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  • pauT

    Den heurigen Protestsongcontest, oder ProTesTsongconTesT, wie pauT es in seiner charakteristisch individuellen Orthographie schreiben würde, gewann dieser schamlos hypertalentierte junge Mann überlegen mit Beinahe-Höchstnote, und zwar für sein mit Kapitänsmütze, weißem Kontrabass, Gitarre, Cajon und Klezmer-Klarinette im Sprechgesang eines leicht angepissten Gymnasiasten vorgetragenes Lied „Sepp haT gesagT wir müssen alles anzünden“. Ansonsten ist pauT in der Band des Nino aus Wien anzutreffen, wenngleich er selbst aus jener heimlichen Wiege des Rock’n’Roll namens Baden kommt. Und gleich nach dem Popfest fährt […]

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  • Sir Tralala

    Bei Beschreibungen der Kunst des Sir Tralala wird gern seine vermeintliche Neigung zum Wahnsinn ins Treffen geführt. Dabei legt insbesondere sein jüngstes Album „Escaping Dystopia“ mit seinen fingerfertig gespielten (bzw. programmierten), megalomanisch opulenten und harmonisch einwandfrei gesetzten, orchestralen Arrangements die Vermutung nahe, dass David Hebenstreit, wie der als DJ, Club-Abend-Betreiber und begehrter Mitmusiker durch die Stadt geisternde Sir bürgerlich heißt, alles andere denn auf den Kopf gefallen sein muss. Er kann auch auf Dialekt („Dem Buam sei Gruam“), kann Schubert […]

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  • Songs of Claire Madison

    Da benennt einer eine Band nach einer Figur aus einem Handke-Roman, weil er selbstkritisch befindet, der Autor scheitere in jener Claire Madison als Darstellung einer amerikanischen Figur genauso wie er selbst in seinen Songs. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass die vorgebliche Mangelhaftigkeit jener Songs in Wahrheit ihre große Qualität birgt, den Bruch nämlich, der aus der Genre-Übung eine Reise in ein imaginäres, weites Land macht, wo Typen wie Alex the Man von Großmüttern mit besonderen Heilkräften erzählen, wo […]

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  • Vortex Rex

    Vortex Rex kommen aus Wien, sind eine personell flexible Band um Ilias Dahimène. Inspiriert vor allem von den ästhetischen Welten von Rock und Hip Hop versuchen sie diese in einer postmodernen Musiklandschaft zu integrieren. Seit ihrer Gründung 2005 tourten sie mit Bands wie The Gossip oder Japanther und absolvierten einige Headlinertouren in Europa, darunter zweimal in Großbritannien, bekamen tolle Kritiken in Zeitschriften und so Zeugs, wissen aber trotzdem noch immer, wie man Party macht. Ihr zweites Album „Natural Style” erscheint […]

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Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 11.00 bzw. ab 12:00 in Kooperation mit MICA Austria