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Die Telecaster, der Rickenbacker-Bass und die Fender Jaguar sind Beweis genug: HIER WIRD BEWUSST ANGLOPHILER DREAMPOP FABRIZIERT.

(c) Christoph Koch Photography

Like Elephants

Samstag, 30 Juli 16.00

Die Telecaster, der Rickenbacker-Bass und die Fender Jaguar sind Beweis genug: Viktor Koch (Gesang, Gitarre), Christian Luger (Schlagzeug), Martin Wührer (Gitarre), Roland Gugerbauer (Bass) und Manuel Hauer am Keyboard kennen offensichtlich ihre in Reverb getränkten Referenzen. Hier wird bewusst anglophiler Dreampop fabriziert, ganz egal ob inspiriert vom Original der mittleren Achtziger bis frühen Neunziger oder von dessen beharrlich nicht an Schwung verlierendem Revival.
Möglicherweise ist der Bandname der fünf Oberösterreicher ja auch ein wenig selbstironisch, schließlich sind Gitarren-Bands dieser Art in unseren Breiten ja tatsächlich ein bisschen wie Elefanten: Exotisch, mittlerweile ziemlich selten, sterben aber nie ganz aus, haben eine dicke Haut gegenüber der Außenwelt, die sich rund um sie ohne ihre Erlaubnis – aber auch ohne ihren Widerstand – verändert. Und sie sind den meisten Menschen irgendwie sympathisch, schon allein wegen ihrer Friedlichkeit.
Da endet – sehr zur Erleichterung der Leser_innen – der überstrapazierte (aber von der Band selbst verschuldete) Elefanten-Vergleich allerdings auch schon wieder, denn diese fünf Oberösterreicher haben eindeutig die besseren Songs. Vier davon erschienen letzten Herbst auf der Debüt-EP „Home“, in der Zwischenzeit gefolgt vom Album „Oneironaut“ – mit einer feststellbar steigenden Tendenz zum Hymnischen („Forest“) bzw. Festival-tauglichen Beats („Red Socks Penguin“). Vielleicht doch keine Nischentiere, diese Like Elephants.

 
 

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