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Nichts am Klang dieser Band ist zufällig, alles bewusste ästhetische Referenz

© Gabriel Hyden

Vague

Samstag, 30 Juli 01.00

Nichts am Klang dieser Band ist zufällig, alles bewusste ästhetische Referenz. Die Songs der drei Frontboys Gabriel Hyden, Konstantin Heidler und Simon Dallaserra werden umspült vom Sound ihrer drei Gitarren, der wie das Wasser der Achtziger Jahre an den Pier des Otago Harbour in Dunedin, Neuseeland klatscht (siehe The Chills, The Clean, The Bats, das Flying Nun Label). Der Bass von Juan Marhl und das Schlagzeug von Gregor Apfalter schmeckt wiederum eindeutig nach der Druckfarbe, die man Anfang der Neunziger Jahre auf den Fingern hatte, wenn man vergeblich versuchte, das türkis unterlegte Centre Spread des Melody Maker über The House of Love zu lesen. Im Bandinfo werden die meisten dieser Referenzen erwähnt, und dazu noch das legendäre Label Sarah Records, Brian Jonestown Massacre, The Cure oder Echo & Bunnymen. All das können Menschen mit Indie-Diplom aus „In The Meantime“ (Siluh), dem ersten Album von Vague aus Wien nach zwei EPs heraushören. Man muss es aber nicht, die Musik spricht letztlich auch für sich.
Interessant übrigens, dass das Info der Plattenfirma meint, der Bandname klinge französisch. Was dann ja „Welle“ hieße. Im Gegensatz zur englischen Auslegung „vage“. Vielleicht erklären sie uns noch, was sie gemeint haben, oder vielleicht behalten sie es lieber für sich (was dann allerdings eher für die zweite Deutung sprechen würde).

 
 

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