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Ein satanistischer Kult? Wahrscheinlich ja, wenn es nach ihren, von Robert Johnson, inspirierten Texten geht

(C) Mario Lang

Ash My Love

Freitag, 29 Juli 23.00

Es wird der zweite Auftritt des Blues-beseelten Duos nach ihrer denkwürdigen Popfest-Premiere 2013. Mojo hatten sie schon damals, aber es ist seither noch ordentlich gewachsen. Wir übergeben an das nicht zu toppende Bandinfo und fragen: Wer ist Elwis Presselmayer?
„Es passiert etwas sehr Spezielles. Rohe Klänge, klingende Röhrenverstärker, rare Abänderungen von Akkordfolgen und sture Bedachtheit auf Reduktion. Simples und dabei tief empfundendes, aufrichtiges Songwriting. Diese Band hat ihre ganz eigene Herangehensweise, ihre eigene Domäne
gefunden. Etwas zu dem sie sich bekennen, mit dem sie sich eindeutig positionieren. Ein satanistischer Kult? Wahrscheinlich ja, wenn es nach ihren, von Robert Johnson, inspirierten Texten geht. Zuallererst zeichnet sich jedoch eine geniale Besessenheit von altem Blues, ungestümen Rock‘n‘Roll und verdrehten Voodoo Rhythm aus. Vielleicht findet man die Band sogar auf der
geheimen Warteliste zu Billy Childishs W.O.A.H (Worship Order Of Ancient Headcoats), dezent tätowiert mit lebensgroßen Porträts von Jimmy Reed oder Son House.
Wie auch immer – Ursula Winterauer (Bass) und Andreas Dauböck (Gitarre/Schlagzeug) scheinen sich nicht sonderlich um Ruhm oder Airplays zu kümmern. „Drei Akkorde sind mehr als genug“, erklären sie. „Es gibt einfach zu viele Auswahlmöglichkeiten. Die Menschheit ist in dem Glauben verhaftet, dass sie 50 Fernsehkanäle und einen McDonald’s an jeder Ecke braucht.“
Live im Studio aufgenommen und auf Rohheit und Direktheit bedacht, sind die neuen Tracks der Band nun endlich auf Vinyl erhältlich. Ungekünstelter, mutiger Blues Punk, der dir seine Sogwirkung aufzwingt und dich mit Biergeruch und vermeintlich übertünchendem Kaugummigeschmack vor deinem Plattenspieler zurücklässt. Amen, brothers and sisters – Now go and steal that record!
(Elwis Presslmayer)“

 
 

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