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Geschwisterliche Intuition hat sich im Pop schon des öfteren als ideale Zutat für eine spannende Band-Chemie erwiesen

Mynth

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Samstag, 30 Juli 01.00

Geschwisterliche Intuition hat sich im Pop schon des öfteren als ideale Zutat für eine spannende Band-Chemie erwiesen. Im Fall der Zwillinge Giovanna und Mario Fartacek entspringt den geteilten Genen ein trippiger, entschleunigter Electro-Pop von hypnotischer Hipness.
Nach der letztjährigen EP „Polar Night“ haben Mynth heuer mit dem Album „Plaat II“ ein von glitzernder Elektronik und Giovannas vielschichtigem Gesang getragenes, perfekt poliertes, schwarz glänzendes Ei in die Welt gesetzt und sich damit, nach ihrer Immigration aus dem Salzburgischen, als einer der – im guten Sinne – coolsten Acts der Stadt etabliert.
Als Einflüsse nennen sie Jessie Ware, Nine Inch Nails, Portishead und Laurie Anderson, aber manchmal blitzt auch ein unleugbares R&B-Verständnis durch stylische Songs wie „Urge“ oder „Nightlight“. In der auf ihrem Album gleich darauf folgenden Nummer „Ascension“ erahnt man wiederum den Einfluss der Kate Bush der „Hounds of Love“-Ära. Doch das kann täuschen, schließlich empfangen die Fartaceks einander Vibrationen wohl jenseits ausgesprochener Referenzen, mit auf dieselben Frequenzen eingeschwungenen Antennen. Vermutlich.

 
 

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