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Für anglophilen Pop mit halbakustischen Gitarren, Hosenträgern und Seidenhalstüchern war Salzburg immer schon ein guter Boden

©Alexandre Gonçalves

Chili & The Whalekillers

Freitag, 29 Juli 17.00

Für anglophilen Pop mit halbakustischen Gitarren, Hosenträgern und Seidenhalstüchern war Salzburg immer schon ein guter Boden – auch wenn Teile dieser Band ursprünglich aus Island kommen (daher der selbstironische Bandname).
Während Chorgesang und Akkordfolgen als roter Faden immer noch Affinitäten zu den Everlys via Beatles verraten, merkt man Chili & The Whalekillers spätestens seit „A Dot in the Sky“ (2015) und ihrem Warum-eigentlich-nicht-Hit „Industry“ an, das ihre Vorlieben auch über solchen Grundkonsens hinausgehen. Hier wird auch durchaus Radiohead gehört und am Sound-Rezept getüftelt, statt technologischer Updates aber lieber zu Saxophon, Horn, Saz oder Kinderorgeln gegriffen.
2009 im Alter von 16 Jahren von den beiden Songwritern Chili Tomasson und Hjörtur Hjörleiffsson gegründet, können die fünf jungen Männer bereits auf fünf Alben verweisen (das letzte, „Word on Tuesdays“, erschien Anfang des Jahres) und verlieren dabei doch erst heuer ihre Berechtigung zu ÖBB-Jugendtickets. Die haben ihnen allerdings schon bisher nicht viel geholfen auf dem Weg zu ihrem bisher größten Erfolg. Jenen fanden Chili & The Whalekillers nämlich in Islands Charts. Wien könnte sie genauso lieben, weiß es nur noch nicht so ganz. Genau um solche Missstände zu beseitigen, wurde allerdings die Seebühne des Popfest geschaffen.

 
 

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Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 10.00 bzw. ab 14:00 in Kooperation mit MICA Austria