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Mit einer Hand am Midi-Controller mit der anderen an der Stirn, deklinieren sie Post-Internet-Romantik zu fraktalen Beatkaskaden

(c) Magdalena Bichler

UMA

Samstag, 25 Juli 19.30

Mit einer Hand am Midi-Controller mit der anderen an der Stirn, deklinieren sie Post-Internet-Romantik zu fraktalen Beatkaskaden und bleiben dabei aber immer in genau den fragilen Welten die den perfekten Popsong ausmachen. UMA kreuzen auf ihrem Debütalbum visionär proto-avantgardistische Klangvisionen mit glasklaren Trip-Hop Referenzen.“ Manchmal zitiert man lieber aus Band-Infos, als aus ihnen abzuschreiben. Obwohl wir uns nicht sicher sind, in welche Phase der Kulturgeschichte die Gleichzeitigkeit von Post-Internet- und Proto-Avantgarde passt. Aber vielleicht ist das ja gerade der Punkt. Wer letztes Jahr unvorbereitet auf UMAs unaufgeregt großformatiges, ästhetisch trittsicheres Debüt-Album stieß, wird jedenfalls geahnt haben, dass da Leute am Werk sind, die auf dem Weg zu ihren Sounds schon ein paar Mal den Block umrundet haben. Und siehe da: „Nachdem sich der Produzent und Musiker Florian Zwietnig mit seinem Projekt Mediengruppe Telekommander ziemlich erfolgreich die Musikbusiness-Sporen verdient und sich dabei kreativ verausgabt hatte, war es Zeit sich nach neuem umzusehen. Gleichzeitig schraubte Ella Zwietnig bereits an ihrem ganz eigenen Entwurf einer Mid-2000er Songwriterin und veröffentlichte als Jools Hunter Tracks zwischen flächig hauntologischen Beats und verschachtelten Lyrics. Kurzentschlossen entschieden sie sich für Drum Machines statt Honeymoon und widmeten sich nach der Hochzeit voll und ganz ihrer Musikkarriere. Eins der ersten Konzerte spielten sie dann im Vorprogramm der legendären Silver Apples, mit denen sie im Jahr 2012 dann auch ihre erste Single Drop Your Soul releasten.“ Zwischen Berlin und Wien und einer Zuflucht am Land bahnten UMA sich in den Jahren danach dann den Weg zu erwähntem Album, vom Track zum Song, ja gar zu Gospel-Einflüssen, wie Flo Zwietnig das selbst einmal in einem Radio-Interview spontan und hoch-eloquent beschrieben hat: „Etwas, das so ein bisschen in den Raum rein ragt, ein bisschen verträumt auch oder verspielt, und dadurch kriegt’s so nen magischen Touch. Viel macht da auch der Gesang von Ella aus, weil der stark von Chorälen beeinflusst ist, und dadurch entsteht schon einmal was Erhabenes. Wenn dann auch noch was Düsteres dazu kommt, ist man schon beim Magischen.“

 
 

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