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Einiges, was man heute in der österreichischen Popwunderwelt für selbstverständlich nimmt lässt sich auf Clara Luzias Eigeninitiative zurückführen.

(c) Miriam Unger

CLARA LUZIA

Samstag, 25 Juli 20.00

Einiges, was man heute in der österreichischen Popwunderwelt für selbstverständlich nimmt – insbesondere die anhaltend starke Präsenz an Singer-Songwriter_innen (mit Betonung auf „innen“) – lässt sich auf Clara Luzias Eigeninitiative und die in den Nullerjahren rund um ihr Label Asinella herangewachsene Community zurückführen. Deshalb war Clara Luzia 2010 auch der logische erste Act auf dem allerersten Popfest. Alben wie „Railroad Tracks“, „The Long Memory“, „The Ground Below“ und „Falling into Place“ haben sich über die Jahre einen regelrechten Klassiker-Status erworben, doch mit „We Are Fish“ tat Clara vor zwei Jahren wieder einen großen Schritt ins Unvorhergesehene, diesmal in Richtung eines lärmigeren, elektrischeren Sounds. Postwendend wurde sie auf BBC6Music, dem britischen Äquivalent von FM4, rauf- und runtergespielt und schließlich vom DJ Marc Riley zu einer Session eingeladen (was in der angelsächsischen Export-Einbahnstraße der Gitarrenmusik ja nicht gerade üblich ist). Letztes Jahr erschien das limitierte Album „Live at Radiokulturhaus“, heuer hat sie über eine vielpublizierte Crowdfunding-Kampagne die Aufnahme ihres neuen Studioalbums, teils in Wien, teils in London auf die Beine gestellt. Produziert hat dabei Julian Simmons (der zuvor unter anderem bei Platten von Leuten wie Guillemots, Midlake und Ed Sheeran, aber auch der großen Vashti Bunyan seine Finger an den Reglern hatte), und bis zum Popfest sollte bereits die erste Single daraus erschienen sein.

 
 

Popfest Sessions

Talks, Vinylbörse und Live Showcases im Wien Museum Samstag und Sonntag, ab 10.00 bzw. ab 14:00 in Kooperation mit MICA Austria