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Es ist schwer vorstellbar, dass sich jemand für dieses Programm interessieren würde, die/der nicht weiß, wer Electric Indigo ist

Electric Indigo (c) Breit

Electric Indigo

Samstag, 26 Juli 2014 01.30

Um ehrlich zu sein: Es ist schwer vorstellbar, dass sich jemand für dieses Programm interessieren würde, die/der nicht weiß, wer Electric Indigo ist. Vor einem Vierteljahrhundert begann sie als Funk- und Jazz-DJ mit dem Auflegen, in den frühen Neunzigern avancierte sie zur Pionierin der hiesigen House- und Techno-Szene.

Dann ging sie nach Berlin, um dort den Vertrieb von Hard Wax zu leiten. Sie gründete ihr eigenes Label indigo:inc, das laut einem letzten Oktober für das K1971 Podcast geführten Interview derzeit brach liegt, weil es wegen schwindender Verkaufszahlen ein (zu) „teures Hobby“ geworden sei, Vinyl-Releases zu finanzieren. Das nur nebenbei angemerkt (Menschen, kauft mehr Platten!). Susanne Kirchmayr, wie Electric Indigo mit bürgerlichem Namen heißt, initiierte auch 1998 female:pressure, ein internationales Netzwerk/Datenbank/Plattform zur gegenseitigen Unterstützung von Frauen im Musikgeschäft. Eine echte Heldin wie sie beim Popfest dabei zu haben, ist für uns eine sehr große Sache.

 
 

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