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Sie bringt, seit sie 2012 mit dem Musikmachen anfing, in einer beachtlichen Frequenz neue Tracks hervor

Nicole Jaey (c) Unknown

Nicole Jaey

Samstag, 26 Juli 2014 23.00

Noch glaubt Onkel Google, man hat sich vertippt und sucht in seiner hormonellen Not ein Playboy-Modell namens Nicole Jaye, aber es ist zu erwarten, dass Nicole Jaey, die Sängerin, Songwriterin und Produzentin ihre Beinahe-Namensvetterin demnächst aus den Statistiken verdrängt haben wird. Schließlich bringt sie, seit sie 2012 mit dem Musikmachen anfing, in einer beachtlichen Frequenz neue Tracks hervor.

Einerseits tut sie das im Alleingang, zum anderen in Kollaboration mit Musiker_innen und DJs wie Harry Jen, Curtiss Cobane, caTekk, Firnwald, Lukas Rabe oder Curley Sue. In ihrem Info wird ihre Stimme mit Lou Rhodes von Lamb und Roisin Murphy von Moloko verglichen. Das kommt gut hin, aber es scheint schon erwähnenswert, dass Jaey bisher entgegen Obengenannten ihre Live-Show solo absolviert – also ohne den handelsüblichen Mann, der nebenan Knöpfchen dreht. Beim Popfest wiederum wird sie es erst recht noch einmal anders angehen: Zuerst ein Solo-DJ-Set, dann ein Live-Set bei dem sie – immer noch an Mikro und Knöpfchen – sich von Harry Jen am Keyboard und Raphael Rameis (Drummer von Catastrophe & Cure) an den Drums begleiten lässt.
Auf ihrer eigenen Website hat Jaey ihren Output hilfreich in drei verschiedene Kategorien geteilt: Smooth Pop/Jazz, Electronica/House, Trap/Beats. Aber wer darin herumkramt, wird bald merken, dass es da darunter doch so einiges an Überschneidungen gibt. Und dort, wo die passieren, wird’s bekanntlich spannend.

 
 

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