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Als Franz Schuberts Geburtsstadt ist Wien ja eigentlich quasi das Mississippi Delta des modernen Songwriting

Bryan Benner  (c) Tiger Tux

Bryan Benner

Samstag, 26 Juli 2014 00.30

Als Franz Schuberts Geburtsstadt ist Wien ja eigentlich quasi das Mississippi Delta des modernen Songwriting. Ungefähr das will uns das zumindest der amerikanische Bariton und klassische Gitarrist Bryan Benner vermitteln, wenn er sich die akustische Sechssaitige umschnallt und den Erlkönig durch die Dustbowl reiten lässt.

Statt dem zu erwartenden „gelernten“, manierierten Organ kriegen wir es dabei mit einer sensiblen, schnörkellosen Stimme zu tun, die uns zu nackter, aber erstaunlich leichtfüßig schwingender Klavierbegleitung Geschichten mit erfrischend wenig zurückhaltenden Titeln wie „I Could Kill You“, „Me, Myself & I“ oder „Jesus“ vorsingt: „Wo ist Gott, wenn man ihn braucht, wo ist der Tod, während man auf ihn wartet?“ fragt da (übersetzt) der in Oslo geborene Kvam. Besonders beim Schlusssong „I’ll Be Gone“ ahnt man, dass er eine Schwäche für Randy Newman haben könnte. Da ist jedenfalls reichlich (guter) Pathos, Witz und Drama drin. Bei letzterer Qualität könnte die Erfahrung der Schauspielerei dann allerdings doch recht gelegen gekommen sein.

„>The Erlkings live beim Ferdl from 980″>Gschupfter Ferdl on Vimeo.

 
 

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