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Es heißt, Manu Mayr sei „der junge Bassist“ der Stadt

Manu Mayr (c) Astrid Knie

Manu Mayr

Sonntag, 27 Juli 2014 22.30

Es heißt, Manu Mayr sei „der junge Bassist“ der Stadt. Einer, der noch einen großen Weg machen wird. Zweifellos verrät sein Vorhaben, solo in der Karlskirche, bewaffnet einzig mit seinem Kontrabass, „den Bogen von zeitgenössischem Expressionismus zu Minimal Music zu barockem Schlager“ zu spannen, große Ambitionen. 25 Minuten lang will er sein Instrument „durchgehend zum Schwingen und die Karlskirche zum Resonieren“ bringen, „um erst dann dem Nachklang der erlöschenden Wolke zu lauschen.“ Mayr gehört nicht nur zum Kreis der Jazzwerkstatt bzw. des experimentellen Labels Laub Records (Kompost 3, Muchogusto, Mario Rom’s Interzone, Antiehdas…) und snim (das Spontane Netzewerk für Improvisierte Musik), er ist auch in der akademischen Welt der Neuen Musik zuhause, und die Liste der Leute, mit denen er zusammengearbeitet (Maja Osojnik, Leo Riegler, Lukas König, Martin Eberle…) bzw. der Ensembles, in denen er gespielt hat (Janus Ensemble, Jazzorchester Vorarlberg, Klangforum Wien, radio.string.quartet vienna…), ist länger als der Hals seines Kontrabass.
Wenn man zwei musikalisch vielseitig involvierte Menschen wie Violetta Parisini und Wolfgang Schlögl mit dem Kuratieren eines Festivals beauftragt, hat das eben unter anderem den Vorteil, dass Leute wie Mayr ihren Weg ins Programm finden, die der löchrigen Wahrnehmung der Öffentlichkeit bisher noch entgangen sind. Das sollte sich nun schlagartig ändern.

 
 

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