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Auch heuer hat das Popfest wieder eine echte Premiere zu bieten: Das Live-Debüt von Te Po, dem neuen Projekt von Sofa Surfer Wolfgang Frisch (alias Humbucker) und Sängerin Rahamey Po

Te Po (c) Unknown

Te Po

Freitag, 25 Juli 2014 01.30

Auch heuer hat das Popfest wieder eine echte Premiere zu bieten: Das Live-Debüt von Te Po, dem neuen Projekt von Sofa Surfer Wolfgang Frisch (alias Humbucker) und Sängerin Rahamey Po, deren Album “Love Run Ambush and Escape“ ohne viel Vorwarnung (wie ein “ambush“ in der Tat) auf der Bildfläche erschien. Im Video zum zurückhaltend brodelnden Titelsong läuft Po in Totenkopf-Schminke, umgeben von maskierten Kreaturen mit Fackeln in der Hand durch eine Waldlandschaft. Dass ihre Begleiter Designer-Labels tragen, könnte man einmal so auslegen, dass wir es hier mit einer post-zivilisatorischen Szene zu tun haben. Wie Po selbst neulich in einem FB-Post erläuterte, hat jene von ihr verkörperte Figur, die auf dem Albumcover in einer kargen, keine Spuren menschlichen Lebens aufweisenden Landschaft steht und dabei einem gepfählten Totenschädel in die Augenhöhlen blickt, aber auch was von Nyx, der griechischen Göttin der Nacht, an sich. Referenzen wie diese oder Songtitel wie „Poet of Ether“ und „White Steed“ suggerieren esoterische Schwingungen, die Wolfgang Frisch in seiner Produktion zur Erschaffung einer – wie er es selbst ausdrückt – Atmosphäre „uneingeschränkter Schönheit, wie auch uneingeschränkter Dunkelheit“ inspirierten. In seiner Umsetzung glitzert das dann mitunter ein bisschen wie die Kate Bush (wenngleich weniger exaltiert) oder die Stevie Nicks (wenngleich ohne Schielen Richtung Daytime Radio) der Mittachtziger, erweitert allerdings um das Groove-Vokabular der folgenden drei Jahrzehnte.

 
 

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