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Wir wissen zwar nicht, ob We Walk Walls die Wahrheit sagen, wenn sie in „Goodland“ singen, dass sie „back in 1993“ dreizehn waren

We Walk Walls (c) Wienkind

We Walk Walls

Freitag, 25 Juli 2014 17.00

Wir wissen zwar nicht, ob We Walk Walls die Wahrheit sagen, wenn sie in „Goodland“ singen, dass sie „back in 1993“ dreizehn waren, aber ihr Sound ist durchaus geprägt von jener Epoche, als der Indie-Welt ihr kurzfristiges Bad im Rampenlicht des Pop erlaubt wurde. Und es scheint, als hätten sie dabei nur die richtigen Lektionen aufgeschnappt, sprich: Wer die Melodien hat, muss sich nicht zum Affen machen lassen. In einer Zeit, wo die Hipster von den frustrierten Flüchtlingen in jenem Auffanglager der Emotionen namens „soziale Medien“ das ganze Fett abkriegen, tut es gut eine Band zu hören, die sich für die schiere Coolness ihrer Popmusik nicht geniert. Was geht uns schon an, was Patricia Ziegler meint, wenn sie in „Critical Masses“ von ihren geliebten Äpfeln, Pfirsichen und Orangen singt und Silvio Haselhof ihr ein ermattetes „I’m so used to this world“ entgegen wirft? Wie We Walk Walls anderswo auf ihrem erfrischenden Debüt-Album „Ceremonies“ (Wohnzimmer Records, 2013) feststellen: „Curiosity doesn’t suit you well.“ Okay, wir werden uns also alle weiteren Fragen ersparen. Schließlich sehen diese Leute so aus, als wüssten sie nur zu genau, was uns steht und was nicht.

 
 

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