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Seit ihrem von Sofa Surfer Markus Kienzl produzierten, Aufsehen erregenden Debüt-Album „Exhale“ sind schon wieder drei Lenze ins Land gezogen.

Saedi

Saedi

Donnerstag, 24 Juli 2014 23.30

Seit ihrem von Sofa Surfer Markus Kienzl produzierten, Aufsehen erregenden Debüt-Album „Exhale“ sind schon wieder drei Lenze ins Land gezogen. Aber Tania Saedi, die 1976 in Teheran geborene, 1980 nach der iranischen Revolution mit ihrer Familie nach Wien gezogene, in Graz, San Francisco, New York und Los Angeles ausgebildete Ausnahmesängerin, ist vorher wie nachher keineswegs auf ihren Händen gesessen. Neben ihrer Brotarbeit als Vocal-Coach ist sie live regelmäßig mit den Sofa Surfers, !DelaDap oder der ungarischen Band Budapest Bár zu sehen, und schon vor ihrem Album hatte sie als Sista Sadie eine EP veröffentlicht und als Gastsängerin im Studio und auf der Bühne Leuten wie Markus Kienzl, Violetta Parisini, Anna F., Mauracher, UKO und Pumali Panthers ihre Stimme geliehen. Die lange Pause seit „Exhale“ ist gut nachvollziehbar. In seinen komplexen, mit viel Geduld und Liebe zum Detail ausgeheckten Breitwand-Arrangements war das sicher nicht die Sorte Album, dem man einen spontanen Schnellschuss nachlegen könnte. Aber vielleicht geht Saedis nächster logischer Schritt ja wieder in Richtung Reduktion. Im Wien Museum wird sie ihre Geschichten jedenfalls ganz alleine am Klavier erzählen, mit dieser Stimme, die einen jeden Raum zu füllen imstande ist. Einer ihrer besten Songs heißt „Who Can Be Real“. Saedi kann, ist die kurze Antwort.

 
 

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