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Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, Maja Osojnik zu buchen, von den in Jazztönen gefärbten slowenischen Liedern ihres Solo-mit-Band-Programms bis zu den elektronischen Improvisationen ihres Duos Rdeca Raketa, am Ende schlug sie aber selbst die Band broken.heart.collector als ihr Popfest-freundlichstes Format vor.

broken.heart.collector

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Donnerstag, 5 Mai 23.00

Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, Maja Osojnik zu buchen, von den in Jazztönen gefärbten slowenischen Liedern ihres Solo-mit-Band-Programms bis zu den elektronischen Improvisationen ihres Duos Rdeca Raketa, am Ende schlug sie aber selbst die Band broken.heart.collector als ihr Popfest-freundlichstes Format vor. Sehr selbstlos übrigens, schließlich ist broken.heart.collector eine gleichberechtigte, fünfköpfige Band, in der sich das Experimental-Rock-Trio BulBul und Osojnik mit der Bassklarinettistin Susanna Gartmayer vereinen. Genauso weit wie das musikalische Spektrum der Beteiligten ist auch die Reise, die etwa ein Song wie „Another Heart Bites the Dust“ vom im Mai erscheinenden Debütalbum der Band in seinen knapp acht ereignisreichen Minuten Laufzeit unternimmt – vom bröselig verzerrten Riff am Anfang, über die mit jazzigen Zwischenspielen gespickte Balladen-Melodie des Songthemas bis hin zum Walzer im Ausklang. Das Klischee von der uneinteilbaren, grenzenlosen Genremischung ist die von Kritikern wie Bands gleichermaßen abgenützteste aller faulen Ausreden. Bei broken.heart.collector wäre es ausnahmsweise einmal wahr.

 
 

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