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Skero scheint aufs Popfest so gut wie abonniert, sei es solo beim zweiten, mit Texta beim dritten, als spezieller Gast des Nino aus Wien beim ersten, oder jetzt als Teil der Müßig Gang.

MÜSSIG GANG

MÜSSIG GANG

Donnerstag, 25 Juli 00.30

Skero scheint aufs Popfest so gut wie abonniert, sei es solo beim zweiten, mit Texta beim dritten, als spezieller Gast des Nino aus Wien beim ersten, oder jetzt als Teil der Müßig Gang, seines gemeinsamen Projekts mit dem zu einer swingenderen, groovigeren Perspektive der traditionellen Wienerlied-Weinseligkeit neigenden Trio Wienerglühn. Für beide Seiten ist diese Zusammenarbeit kein wurzelloses Experiment. Skero, wiewohl Hip Hop-mäßig mehr als zwei Jahrzehnte lang in Linz sozialisiert, wuchs in Mödling als Kind einer Wiener Mutter auf (die ultimative Legitimation) und hatte – laut einem Interview mit Gerhard Stöger letztes Jahr im Falter – immer schon eine Schwäche, sowohl für das historische Wienerlied (Maly Nagl) als auch für neue Interpretationen von Roland Neuwirth bis hin zum Kollegium Kalksburg. Wienerglühn bedienten sich ihrerseits in Songs wie „Sperrstundendrama“ gesanglicher Synkopierungen, die dem Rap auch schon wesentlich näher kamen als beim Heurigen streng genommen zugelassen. Wie sich die Müßig Gang („gang“ gesprochen wie die Bande) ihr Popfest-Set zwischen gesungenen Wienerlied-Originalen, neuen eigenen Stücken und gerapptem Skero-Solo-Material aufteilen wird, weiß zumindest der Autor des Programmtexts noch nicht. Er will auch nicht nachfragen, schließlich gehört die Herausforderung des Publikums mit zum Reiz dieser vor allem für einen Popstar (ja doch) wie Skero gar nicht so ungewagten Genrewanderung.

 
 

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