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Selbst FavoritnerInnen werden bestätigen, dass im Dreieck zwischen Gudrunstraße und Laxenburgerstraße nicht gerade Wiens Hipstermeile liegt.

GUDRUN VON LAXENBURG

GUDRUN VON LAXENBURG

Samstag, 27 Juli 02.00

Selbst FavoritnerInnen werden bestätigen, dass im Dreieck zwischen Gudrunstraße und Laxenburgerstraße nicht gerade Wiens Hipstermeile liegt. Sehr wohl findet sich dort aber das Ernst Kirchweger Haus, von anarchistischen HausbesetzerInnen einst der KPÖ abgerungen, jetzt unter anderem Schauplatz der schweißtreibenden Proben der führenden Elektro-Punk-Band der Stadt. Nun hat der Autor dieser Zeilen ja Christoph Mateka, der bei Gudrun von Laxenburg beidarmig den Bass-Synth und den Lead-Synth bedient, einmal als Sidekick von Eloui die schönste Violine spielen sehen. Wir wissen auch, dass Daniel Helmer (hier an Synth, Vocoder und Sampler schraubend) sonst das Filmemachen studiert. Im Verein mit Schlagzeuger July Skone, unter dem Schutz ihrer Jalousienbrillen und LED-Outfits verwandeln sich diese konstruktiven, begabten jungen Leute dagegen in hemmungslose Party-Tiere. Nicht unironisch, dass sie in ihrem Info das konstante Erreichen des Tempos 170 bpm als eine ihrer wichtigsten Qualitäten nennen, arbeiten Gudrun von Laxenburg in ihrer humanen Handarbeits-Variante des Elektro doch aus Prinzip ohne Click Track oder Zuspielungen vom Laptpop. Sie tun das, um – wie sie es im Interview mit dem verblichenen Musikperiodikum TBA formulierten – besser „auf die Energie des Publikums eingehen“ zu können.
Klingt ja fast esoterisch, allerdings höchstens bis zum Einsetzen des allerersten Beats.

 
 

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