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Wann immer das Ende der Gitarrenmusik verkündet wird, heißt das bloß, dass wieder einmal wer vergessen hat, zu welch grundsätzlich verschiedenen Ergebnissen die Kombination von Plektrum, Saite, Tonabnehmer und Verstärker führen kann.

Hella Comet

Hella Comet

Samstag, 28 Juli 23.30

Wann immer das Ende der Gitarrenmusik verkündet wird, heißt das bloß, dass wieder einmal wer vergessen hat, zu welch grundsätzlich verschiedenen Ergebnissen die Kombination von Plektrum, Saite, Tonabnehmer und Verstärker führen kann. Im Fall dieser Grazer Band kommt dabei zum Beispiel eine enorm dynamische Variante von Post-Rock-, Noise-Rock- und Shoegazing- Tendenzen heraus – und ja, die eine oder andere Sonic Youth-Platte haben diese Leute wohl auch zu Hause. Die gefühlt unerzwungene Hipness ihres Debüts „Celebrate Your Loss“ kommt wohl daher, dass Hella Comet in wechselnder Besetzung schon seit den späten Neunzigern, allerdings ohne veröffentlichte Tonträger existiert und seitdem beharrlich an jenem Sound gewerkt hat, den damals vermeintlich keiner mehr hören wollte. Irgendwann kam es schließlich zum Zusammentreffen der idealen Konstellation aus Sängerin/Bassistin Lea, Gitarristen Jure und Frente und Schlagzeuger Maex mit einem neu aufgeflammten Bedarf nach der Idee der Rockband als Klangskulptur. Und Hella Comet waren zur Stelle. Gut für sie, gut für uns.

 
 

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