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Ein Missverständnis ist aufzuklären: Gary vorzuwerfen, dass sie sich bloß an der Neunziger-Schule des amerikanischen Indie-Pop/Rock orientieren (Lemonheads, Pavement, Built To Spill, Throwing Muses), wäre dann doch ziemlich kurzsichtig. Trugen doch ihrerseits oben genannte Bands eine derart ausgeprägte Anglo- bzw. Europhilie in sich, dass sie folgerichtig in Europa viel mehr Publikum fanden als daheim in den USA.

Gary

Gary

Samstag, 28 Juli 23.00

Ein Missverständnis ist aufzuklären: Gary vorzuwerfen, dass sie sich bloß an der Neunziger-Schule des amerikanischen Indie-Pop/Rock orientieren (Lemonheads, Pavement, Built To Spill, Throwing Muses), wäre dann doch ziemlich kurzsichtig. Trugen doch ihrerseits oben genannte Bands eine derart ausgeprägte Anglo- bzw. Europhilie in sich, dass sie folgerichtig in Europa viel mehr Publikum fanden als daheim in den USA. Gary sind also keine ImitatorInnen, sondern schwingender Teil eines großen, fetten Feedback-Loops, das sich bis hin zu den alten Big Star über den Atlantik und die Jahrzehnte spannt. Dass Engler/Noventas/Stadlober diesem nicht für ästhetische Brüche gemachten Genre dann noch einen unverwechselbaren, euphorisierenden Song wie „Bill Ayers‘ Torn Pamphlet For The Children Of The Revolution“ von ihrem jüngsten Album „Hey Turtle, Stop Running“ zu entreißen vermögen, ist ein umso erstaunlicheres Verdienst.

 
 

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