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Sein Auftritt auf der Seebühne beim ersten Popfest war einer der besten und umstrittensten, was alles ist nur kein Widerspruch. Genug jetzt mit diesem Nino, sagen die Hasser.

Der Nino aus Wien

Der Nino aus Wien

Donnerstag, 26 Juli 02.00

Sein Auftritt auf der Seebühne beim ersten Popfest war einer der besten und umstrittensten, was alles ist nur kein Widerspruch. Genug jetzt mit diesem Nino, sagen die Hasser. Nur her mit ihm, sagen wir, schon überhaupt nach „Schwunder“, jenem frühen Reifewerk, mit dem Nino Mandl sich so souverän aus der drohenden Falle des Wunderkinderstatus mit der eingebauten Obsloeszenz herausmanövriert hat. Wenn er wirklich so verpennt wär, wie erwähnte Manche oft zu wissen glauben, wie könnte Der Nino aus Wien dann einen gleichermaßen ausufernden, kompletten und kompakten Song wie „Urwerk“ schreiben? Wie er selbst darin singt: „Wenn es nicht so platt und ungesund wär, würd ich eventuell schon in Erwägung ziehen / Einen erschreckenden Satz an die Wand zu sprühen, damit ihn jeder, wirklich jeder von allen liest und hasst / Aber wozu? Aber wozu?“
Bloß weil er nicht so schlecht gelaunt daherkommt wie Lou Reed, ist der Nino aus Wien noch lange kein Würstchen. Auch wenn sein musikalischer Direktor Raphael Sas seine Lieder da und dort in respektable Klavierakkorde taucht, hat Nino seine „Plurabelle“ immer noch frech vom alten James Joyce gestohlen. Und selbst wenn Nino gern in der Mitvergangenheit spricht, kommt er immer noch aus Kagran. Im November erscheint übrigens bereits das nächste Werk. Die eine oder andere Vorschau ist beim Popfest zu erwarten.

 
 

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