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Man verzeihe die prätentiöse Analogie, aber dass Eloui Malerei studiert hat, ist ihrer Musik gut anzuhören: Die Art, in der sie Klangtexturen und Melodien teils deckend, teils transparent übereinander schichtet, hat durchaus was Gemäldehaftes an sich.

Eloui

Eloui

Donnerstag, 26 Juli 01.30

Man verzeihe die prätentiöse Analogie, aber dass Eloui Malerei studiert hat, ist ihrer Musik gut anzuhören: Die Art, in der sie Klangtexturen und Melodien teils deckend, teils transparent übereinander schichtet, hat durchaus was Gemäldehaftes an sich. Nach diversen Rollen in Wiener Bands wie Ernesty International und Thalija hat die Multiinstrumentalistin (bevorzugt: Ukulele und Bass) mit Schweizer Wurzeln letztes Jahr ihr erstes Soloalbum veröffentlicht. „Chasing Atoms“ bezieht viel von seinem Charme daraus, dass es in kleinteiliger Heimarbeit hergestellt wurde. Elouis flirrendes Patchwork an zarten Sounds, die mitunter wirken, als wären sie mit dem Mikroskop auf Leinwandgröße aufgeblasen, erzeugt eine ungeheuer dicht gewebte Intimität. „All the dandelions and snowflakes will dance for me, and all the blossoms and pearls will kiss for me“, singt sie auf „Waltz for Me“. Und ihr lieblich gehauchter Gesang windet sich dabei durch das komplexe Arrangement wie ein Regenwurm durch die Grashalme. Nein, ehrlich.

 
 

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