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	<description>Karlsplatz 26. bis 29 Juli 2012</description>
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		<title>Brenk</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt „cali weather in kaisamühn“ - wenn sein Label MPM ihn als eine „mystical figure“ bezeichnet, dann hat das wohl was damit zu tun, dass Brenk Sinatra seine Beats jenseits der Donau fabriziert, wo diese sonst nicht unbedingt auf den Bäumen wachsen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Es gibt „cali weather in kaisamühn“ — wenn sein Label MPM ihn als eine „mystical figure“ bezeichnet, dann hat das wohl was damit zu tun, dass Brenk Sinatra seine Beats jenseits der Donau fabriziert, wo diese sonst nicht unbedingt auf den Bäumen wachsen.</strong>. Instrumentals kennen im Hip Hop keine Grenzen, und so sollte es wenig wundern, das „Gumbo II: Pretty Ugly“, sein drittes Album dieser Sorte weltweit enormen Zuspruch fand – und Brenk nebenbei eine Amadeus-Nominierung in der Sparte Hip Hop/R&amp;B einbrachte. Wie schrieb das deutsche Hip Hop-Zentralorgan Juice: „Eine Platte, die so ziemlich jeden Producer folgenden Satz sagen lässt: ‘Meine Begabung ist unzureichend, ich sollte lieber aufhören.’ Kein Firlefanz, keine Kinkerlitzchen. Einfach gute Beats.“ So gut, dass Compton’s Most Wanted-Legende MC Eiht sich Brenk als Producer holte: „Die Beats von Brenk sind Feuer“, sagt er, „Da ist es mir doch egal, woher sie kommen.“ Uns aber nicht, mit Verlaub.</p>
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		<title>DJ Phekt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist der Live-DJ bei Fiva und Kayo, macht gemeinsam mit Textas DJ Dan den Shakewell Sound und fungiert nicht zuletzt als gewandter Host der FM4-Hip Hop-Show Tribe Vibes.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Er ist der Live-DJ bei Fiva und Kayo, macht gemeinsam mit Textas DJ Dan den Shakewell Sound und fungiert nicht zuletzt als gewandter Host der FM4-Hip Hop-Show Tribe Vibes.</strong>. Er begann sein DJ-Handwerk in den mittleren Neunzigern und war Teil der legendären oberösterreichischen All-Star-Crew Markante Handlungen. Phekts Bedeutung für den Sound von Kayo ist unschätzbar, nicht minder prägend aber seine Mission als eine der Dancehall-Koryphäen des Landes, siehe etwa seine Arbeit am österreichischen Pionierwerk des Genres „Dancehall Fieber“.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=l4Z48KtJKFA&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=l4Z48KtJKFA</a></p>
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		<title>DJ Urbs</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist das freakige Faktotum im Hause G-Stone mit einem ausgeprägten Faible für die Soundtracks des französischen Film Noir (siehe sein Album „Toujours le meme film“).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Er ist das freakige Faktotum im Hause G-Stone mit einem ausgeprägten Faible für die Soundtracks des französischen Film Noir (siehe sein Album „Toujours le meme film“).</strong>Schon in den frühen Neunzigern, als Verbündeter von Werner Geiers stilprägender Ästhetikzentrale Uptight Records, werkte Urbs gemeinsam mit Granden wie Chaoz und Cutex an seiner speziellen Abart des sogenannten Wiener Sound. Mit letzterem sollte er zwei international abgefeierte Instrumental-Alben produzieren („Breaks of Dawn“, „Peace Talks!“). Derzeit bzw. seit ewig mariniert Urbs an seinem nächsten großen Streich. Wien kann warten.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9JKuM6v6Dwo&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=9JKuM6v6Dwo</a></p>
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		<title>The Clonious</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 22:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der von drei Kopfhörern gekrönte, als DJ getarnte Superhero The Clonious war einer der Regisseure der großen Affine Records-Labelnacht beim Popfest 2010.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Der von drei Kopfhörern gekrönte, als DJ getarnte Superhero The Clonious war einer der Regisseure der großen Affine Records-Labelnacht beim Popfest 2010.</strong>Seine Reise durch die Sound-Universen der Zukunft führt via Glitch und Ambient via Breakbeats. Vintage Soul und Hip Hop-Grooves ins ewige Mutterland des Jazz. Nach dem Erfolg seiner von BBC-DJs Mary Anne Hobbs und Bengie B rauf und runtergespielten „Adroit Adventures“ EP, veröffentlichte die prestigeträchtige Groove-Schmiede Ubiquity Records in San Francisco 2009 sein Album „Between The Dots“, das den Blog XLR8R zu folgender luzider Conclusio verführte: „Vienna is definitely calling.“ Sowas.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uZn-tm27gVM&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=uZn-tm27gVM</a></p>
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		<title>Mile Me Deaf</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genau genommen haben wir die Mitglieder dieser Band schon einmal beim Popfest erlebt, und zwar letztes Jahr als drei Fünftel von Sex Jams, einem von vielen Projekten, die der als Wonderboy der äh... Szene gefeierte Mile Me Deaf-Chef, -Sänger und -Gitarrist Wolfgang Möstl neben seiner alten Stammband Killed By 9V Batteries betreibt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Genau genommen haben wir die Mitglieder dieser Band schon einmal beim Popfest erlebt, und zwar letztes Jahr als drei Fünftel von Sex Jams, einem von vielen Projekten, die der als Wonderboy der Indie-Szene gefeierte Mile Me Deaf-Chef, –Sänger und –Gitarrist Wolfgang Möstl neben seiner alten Stammband Killed By 9V Batteries betreibt. </strong>Verwandtschaften zu oben genannten sind in der Musik von Mile Me Deaf zwar nicht zu verleugnen, aber in diesem Fall begibt sich Möstl zielsicher auf die Suche nach dem Schnittpunkt zwischen seiner von den Gitarrenhälsen der Herren Moore/Ranaldo, Mascis oder Cobain (ja doch) vermessenen, musikalischen Herkunft und dem Format Popsong, bis hin zur unbekümmerten Blas-und-Saug-Mundharmonika auf „Troubles Caught“ und orgellastigen Song, die auch bei Slumberland Records gut aufgehoben wären. Wenn eine Nummer wie „The Scene Is Deaf“ mit ihrem Rhythm Box-Groove und ihren seifigen Keyboards allzu gefällig zu werden droht, stellt die Zeile „fuck the police like we always did“ allerdings gleich wieder klar, wo der Bartl den Möstl holt (bitte vielmals um Verzeihung).</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FOcnaNXfhQY&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=FOcnaNXfhQY</a></p>
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		<title>Contrails</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit schlafwandlerischer Sicherheit würzt der junge Songwriter Stefan Sieder seine Songs mit genau der richtigen Dosis an unerwarteten melodiösen Hakenschlägen und Harmonien, die da und dort die Wege des Erwarteten verlassen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Mit schlafwandlerischer Sicherheit würzt der junge Songwriter Stefan Sieder seine Songs mit genau der richtigen Dosis an unerwarteten melodiösen Hakenschlägen und Harmonien, die da und dort die Wege des Erwarteten verlassen.</strong> Dass er dabei noch von einer derart perfekten Band unterstützt wird, erscheint zunächst wie ein außergewöhnlicher Glücksfall. Ein näherer Blick auf die Namen der Beteiligten macht allerdings klar, dass wir es hier mit einem Parallelprojekt zur alles andere als unbekannten Band Lehnen zu tun haben, wo Sieder den Bass spielt (siehe die auch hier wieder auftauchenden Bandkollegen Matthew Prokop und Martin Konvicka). Contrails interpretieren sogar den Lehnen-Song „I, The Rocket“ in ihrem vorwiegend akustischen, von zwei Violinen (auch live), einem Cello und Flöte (im Studio) bereicherten Sound. Damit sind die Parallelen allerdings auch schon erschöpft. Schon mit „Castles“, dem Opener des gerade erst erschienenen Debüt-Albums „All That Glows“, liefert Sieder einen eindrucksvollen Beweis seiner songschreiberischen Eigenständigkeit.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-BkOV5wuU_A&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=-BkOV5wuU_A</a></p>
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		<title>Martin Klein</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hat ein paar Jahre gedauert, aber Martin Kleins Weg war wohl weniger eine Weiterentwicklung denn eine Reduktion darauf, was er vermutlich schon immer konnte, bloß nicht wagte – von der Band zum Solo am Klavier, vom Übersetzen der Gedanken ins Englische zu einer überzeugend klaren, ungezierten deutschen Songlyrik.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Es hat ein paar Jahre gedauert, aber Martin Kleins Weg war wohl weniger eine Weiterentwicklung denn eine Reduktion darauf, was er vermutlich schon immer konnte, bloß nicht wagte – von der Band zum Solo am Klavier, vom Übersetzen der Gedanken ins Englische zu einer überzeugend klaren, ungezierten deutschen Songlyrik. </strong>Martin Kleins im Februar beim deutschen Traumton-Label erschienenes Album „Lass uns bleiben“ ist schlicht eines der größten Songwriter-Alben, die je in dieser Stadt geschrieben wurden, lebt aber in seiner eigenen, von konkreten, lokalen Referenzen unbeschränkten Welt. Seine Liebe zu Keith Jarrett sitzt tief in seinen rollenden, betont schnörkellosen Klavierakkorden, der wahre Charme liegt aber in seinem herrlich unaufgeregten, natürlich schlicht phrasierten Gesang und natürlich den Liedern selbst. Die Art, in der Klein etwa in „Der Fischer und das Mädchen“ zielsicher an der Grenze zum poetischen Pathos wandelt und ganz am Ende der Strophe mit dem Wort „Gewerbepark“ eine tiefe Alltagstraurigkeit erzeugt, ist nicht weniger als meisterhaft.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xC9NXuK6QUI&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=xC9NXuK6QUI</a></p>
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		<title>Just Friends and Lovers</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was immer die Leute meinen, wenn sie von „Indie“ reden, die Musik, die Lina, Lena und Veronika machen, knüpft dort an, wo man darunter noch nicht angewandtes Nischenmarketing, sondern die Verweigerung des kunstfeindlichen Musikprofessionismus des konventionellen Rock- und Popgeschäfts verstand.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Was immer die Leute meinen, wenn sie von „Indie“ reden, die Musik, die Lina, Lena und Veronika machen, knüpft dort an, wo man darunter noch nicht angewandtes Nischenmarketing, sondern die Verweigerung des kunstfeindlichen Musikprofessionismus des konventionellen Rock– und Popgeschäfts verstand.</strong> Ihre Debüt-Seven-Inch „This Tune“/“Laura“ weckt willkommene Assoziationen zum Geist der Slits, der Raincoats oder der frühen Pastels. Im Zeitalter der frei verfügbaren ProTools/Logic-Perfektion ist das nicht nur eine erfrischende Abwechslung, sondern ein bewusstes, kraftvolles Statement. Viel mehr als das und den Song „Robot“ wissen wir noch gar nicht über Just Friends and Lovers, aber es ist völlig offensichtlich, dass wir ihnen vertrauen können.</p>
<p lang="de-DE">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gXjn7S-PsD8&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=gXjn7S-PsD8</a></p>
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		<title>Werner Kitzmüller</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn einer sein Solodebütalbum mit einer fast siebenminütigen Klangcollage namens „Motte“ beginnt, dann ist das wohl als Signal zu verstehen. Werner Kitzmüller und die leichte Muse werden nie die besten Freunde werden, seine Stimme ist so tief wie das Glas vor ihm in jener fiktiven Bar, in der er mit Scott Walker und David Sylvian trinken geht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Wenn einer sein Solodebütalbum mit einer fast siebenminütigen Klangcollage namens „Motte“ beginnt, dann ist das wohl als Signal zu verstehen. Werner Kitzmüller und die leichte Muse werden nie die besten Freunde werden, seine Stimme ist so tief wie das Glas vor ihm in jener fiktiven Bar, in der er mit Scott Walker und David Sylvian trinken geht.</strong> Eine Gesellschaft, in der viel geschwiegen wird, ehe das gut gewählte erste Wort die Stille füllt: „Was war die Antwort auf die Frage, die dir auf der Zunge liegt?“, ist der erste Satz, den Kitzmüller auf angesprochenem Album „Evasion“ singt, so als wollte er programmatisch die große Rolle umschreiben, die der ungespielte Ton in seiner enorm atmosphärischen, einen geduldigen Flirt mit dem Stillstand treibenden Musik spielt. Kitzmüller arbeitet mit dem Werkzeug eines Singer-Songwriters, aber was er tatsächlich erzeugt, sind intime akustische Nahaufnahmen in ultrafeinem Korn.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=H4yLQzd8svc&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=H4yLQzd8svc</a></p>
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		<title>Tiefseetaucher</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:29:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine der vielen Herzblut-Bands, deren Erscheinen beim Popfest sich die ersten beiden Male nicht ausging, in diesem Fall wenigstens mit einem guten Ausgang beim dritten Anlauf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Eine der vielen Herzblut-Bands, deren Erscheinen beim Popfest sich die ersten beiden Male nicht ausging, in diesem Fall wenigstens mit einem guten Ausgang beim dritten Anlauf. 2008 veröffentlichte das Homerecording-Projekt des Rainer Schöngruber ein blitzgescheites, üppig mit Wedding-Present-Gitarren, Found Sounds und Minimalpoesie gefülltes Debüt namens „Sudoku“. Heuer hat der Tiefseetaucher mit dem teils in funky elektronische Richtung vordringenden „Ans Meer“ nachgelegt.</strong> Ein an der Bettkante sitzender Einzelgänger war der Tiefseetaucher mit seiner armlangen Liste an Mitwirkenden sowieso nie, sein zweites Album ist nun das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Partnerin Claudia Juno alias Fraidy Cat, die auf dem sonnigen, urlaubssehnsüchtigen Titeltrack unter anderem ein herzhaftes „Fuck die Kollegen“ ausruft. Anderswo in „Über meine Aversion“ geht es laut Tiefseetaucher um „das Gefühl verzweifelt-aggressiver Verlorenheit inmitten sich bis zur Bewusstlosigkeit amüsierender Menschenmassen“. Oh je, hoffentlich wird der Tiefseetaucher nicht bereuen, statt ans Meer zum Popfest gefahren zu sein.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_JCDyoIR-M&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=A_JCDyoIR-M</a></p>
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		<title>Hella Comet</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann immer das Ende der Gitarrenmusik verkündet wird, heißt das bloß, dass wieder einmal wer vergessen hat, zu welch grundsätzlich verschiedenen Ergebnissen die Kombination von Plektrum, Saite, Tonabnehmer und Verstärker führen kann.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Wann immer das Ende der Gitarrenmusik verkündet wird, heißt das bloß, dass wieder einmal wer vergessen hat, zu welch grundsätzlich verschiedenen Ergebnissen die Kombination von Plektrum, Saite, Tonabnehmer und Verstärker führen kann. Im Fall dieser Grazer Band kommt dabei zum Beispiel eine enorm dynamische Variante von Post-Rock-, Noise-Rock– und Shoegazing– Tendenzen heraus – und ja, die eine oder andere Sonic Youth-Platte haben diese Leute wohl auch zu Hause.</strong> Die gefühlt unerzwungene Hipness ihres Debüts „Celebrate Your Loss“ kommt wohl daher, dass Hella Comet in wechselnder Besetzung schon seit den späten Neunzigern, allerdings ohne veröffentlichte Tonträger existiert und seitdem beharrlich an jenem Sound gewerkt hat, den damals vermeintlich keiner mehr hören wollte. Irgendwann kam es schließlich zum Zusammentreffen der idealen Konstellation aus Sängerin/Bassistin Lea, Gitarristen Jure und Frente und Schlagzeuger Maex mit einem neu aufgeflammten Bedarf nach der Idee der Rockband als Klangskulptur. Und Hella Comet waren zur Stelle. Gut für sie, gut für uns.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JBRS-9xKV0g&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=JBRS-9xKV0g</a></p>
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		<title>Tracker</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vorteil daran, in Innsbruck in einer Band zu spielen: Die Chance auf Öffentlichkeit ist sowieso so gering, dass man gleich tun kann, was einem gefällt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>Der Vorteil daran, in Innsbruck in einer Band zu spielen: Die Chance auf Öffentlichkeit ist sowieso so gering, dass man gleich tun kann, was einem gefällt. Prompt haben sich Tracker mit ihrem herrlich unhippen Desert Rock in einer gemeinsamen Nische mit anderen desperaten BewohnerInnen kultureller Wüstenlandschaften dieser Erde wiedergefunden. Was an sich schon gut ist, aber das Popfest will sie trotzdem da raus holen.</strong> Trackers in einschlägigen Kreisen zurecht hoch geschätztes, abseits davon aber kaum bemerktes jüngstes Album „How I Became an Alien“ ist nämlich alles andere als ein reines Genre-Werk. Die Tiroler bemühen zwar wohlerprobte Stoner-Grooves, ihre Riffs kippen aber nie zu weit in Richtung bluesiger Klischees oder plumper Mackerposen. Stattdessen verrät Sänger/Gitarrist Max Mühlbachers Spiel ein ausgeprägtes Psychedelik– und Krautverständnis (in beiden Sinnen des K-Worts), während die präzise Kombination von Daniel Walters Schlagzeug und Martin Fuchs’ Rickenbacker-Bass ins Gedächtnis ruft, was für eine effektive Rhythmusmaschine ihre zwei Instrumente ergeben können. Tracker spielen harten Rock einer Art, die auch gegen die damit üblicherweise einhergehende Ästhetik resistente Naturen verstehen, ja lieben können. Und werden!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ClKYmFd_lTA&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=ClKYmFd_lTA</a></p>
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